Danko Saatzucht

Spitzenertragssorten nicht immer die richtigen

Die von vielen Landwirten präferierten Sorten mit höchsten Leistungswerten können ihr Potential in der Regel nur unter optimalen Bedingungen und mit „100 % Input“ ausschöpfen.

Angesichts zunehmender Auflagen bei Düngung und Pflanzenschutz sowie weiterer Herausforderungen hält Dr. Manfred Winkelmann von der Danko Saatzucht Deutschland GmbH den alleinigen Fokus auf Spitzenertragssorten für zu kurz gegriffen.

Winkelmann weist darauf hin, dass die von vielen Landwirten präferierten Sorten mit höchsten Leistungswerten ihr Potential in der Regel nur unter optimalen Bedingungen und mit „100 % Input“ ausschöpfen könnten. Unter widrigen Bedingungen mit hohem Hitze- und Trockenstress sei es aber mitunter sinnvoller, Sorten mit etwas niedrigerem, aber dafür stabilerem Ertragspotential einzusetzen, die „mit 60 % Input 90 % vom Ertrag liefern“.

Der Fachmann gibt auch zu bedenken, dass solche Sorten „besser in die Zeit passen“, da mit diesen ein geringerer Faktoreinsatz verbunden sei. Nachhaltigkeits- und Reduktionsziele wären damit leichter zu erreichen, als mit anspruchsvolleren Sorten, so Winkelmann.

Das Unternehmen Danko vertritt seit 2015 die Sorten des polnischen Züchterhauses Danko HR Sp. z o.o. in Deutschland. Das in staatlicher Hand befindliche Branchenunternehmen beschäftigt sich seit 1880 mit der Züchtung von Getreide, Leguminosen und Gräsern und ist in Polen Marktführer für alle Getreidearten.

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