Bilanz

Syngenta mit dynamischem Start ins neue Geschäftsjahr

Syngenta Seeds baute die Erlöse um 16 % auf 1,0 Mrd. € aus, ADAMA meldet ein Umsatzzuwachs um 14 % und im Bereich „Crop Protection“ betrug das Umsatzplus 36 %.

Die Syngenta Group hat im ersten Quartal 2021 den Umsatz und das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr kräftig steigern können. Wie der Konzern mitteilte, belief sich der Gruppenumsatz auf umgerechnet 5,9 Mrd. €, was einem Plus von 20 % entsprach.

Auf Basis konstanter Wechselkurse (kWk) betrug dieses 18 %. Alle Geschäftsbereiche wuchsen zweistellig. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte die Syngenta Group um 19 %, währungsbereinigt um 29 % auf 1,0 Mrd. € erhöhen, wozu laut Konzernangaben auch Effizienzsteigerungen beitrugen. Die Marge blieb konstant.

Besonders kräftig wuchs der Umsatz der Syngenta Group China, nämlich um 41 % auf 1,8 Mrd. €. Dabei wurden die Erlöse in den Bereichen „Modern Agricultural Platform“ (MAP) und „Digital“ mehr als verdreifacht. Im ersten Quartal seien 40 neue MAP-Zentren eröffnet worden; insgesamt seien es in China 365.

Im Bereich „Crop Protection“ betrug das Umsatzplus 36 %, im Saatgutgeschäft - bedingt vor allem durch die Übernahme von Winall, einem führenden Unternehmen für Hybridreissaatgut - waren es 182 %.

Das EBITDA der Syngenta Group China stieg um 62 % auf 0,25 Mrd. €. Die Syngenta Crop Protection verzeichnete im Berichtsquartal einen Umsatzanstieg um 17 % auf 2,6 Mrd. €. Ihr EBITDA legte um ein Fünftel auf 0,8 Mrd. € zu.

Im Einzelnen konnten die Umsätze in China um gut die Hälfte, in der Region Asien-Pazifik um 22 %, in Lateinamerika um 20 %, in Europa, Afrika und dem Nahen Osten (EAME) um 12 % sowie in Nordamerika um 6 % gesteigert werden.

Für ADAMA wurde ein Umsatzzuwachs um 14 % auf gut 0,9 Mrd. € gemeldet. Das EBITDA nahm um 2 % auf 0,2 Mrd. € zu. Besonders deutlich wuchs das Geschäft von ADAMA in China, was auch an einem frühen dortigen Saisonstart lag. Die Umsätze in Indien, dem Nahen Osten und Afrika legten überdurchschnittlich zu, während in Europa leichte Rückgänge verzeichnet wurden.

Syngenta Seeds baute die Erlöse um 16 % auf 1,0 Mrd. € aus, China National Seeds einbezogen. In EAME beschränkten Lieferengpässe den Maisabsatz, der analog zum Sonnenblumensaatgut ein starkes Wachstum verbuchte. Das Erlösplus betrug dort 8 %.

Ebenfalls höhere Umsätze beim Mais ließen das Gesamtgeschäft in Lateinamerika um 7 % steigen. In Nordamerika belief sich das Plus vor allem wegen des guten Sojageschäfts auf 10 %. Im Asien-Pazifik-Raum nahmen die Umsätze um 6 % zu. In China wuchsen diese um 200 %, hauptsächlich aufgrund der Winall-Übernahme. Das EBITDA steigerte Syngenta Seeds um 17 % auf 0,2 Mrd. €.