Neue Produkte

Syngenta: Quantis für Kartoffeln bei Hitzestress und Victrato gegen Nematoden

Syngenta stellt neue Produkte vor. Einmal eine neue Biostimulans für Kartoffeln und eine neue Technologie zur Bekämpfung von Nematoden und Pflanzenkrankheiten.

Bedingt durch den Klimawandel kommt es im Sommer immer häufiger zu ausgeprägten Hitzephasen. Bereits wenn die Temperatur über einen längeren Zeitraum für mehrere Stunden am Tag über 25 °C liegt, führt das dazu, dass die Kartoffelpflanzen in Stress geraten: Die Effizienz der Photosynthese ist vermindert und Knollenbildung und Knollen- wachstum sind stark eingeschränkt.

Quantis, die neue Biostimulans für Kartoffeln von Syngenta, enthält natürliche antioxidative und Osmose-regulierende Substanzen, die helfen, die physiologischen Abläufe in der Pflanze aufrecht zu erhalten, informiert das Unternehmen. Das führe in Stressphasen zu

  • Verbesserung der Photosynthese
  • Verringerung der Blatttemperatur
  • Zell- und Membranstabilisierung
  • Verzögerter Seneszenz
  • Ertrags- und Qualitätsabsicherung

Die Effekte habe Syngenta in zahlreichen Feldversuchen in Deutschland, wie auch in einer Studie der Universität Nottingham, nachweisen können, heißt es. Hier wurde Quantis vor einer 6-tägigen Hitzephase mit über 30°C Höchsttemperatur eingesetzt. Die höhere Photosynthese der mit Quantis behandelten Parzellen habe zu signifikant höheren Erträgen geführt.

Saatgutbehandlungsmittel gegen Nematoden

Ebenfalls neu ist das Saatgutbehandlungsmittel „Victrato“, das bereits in El Salvador zugelassen ist. Weitere Zulassungen für eine breite Palette von Kulturpflanzen weltweit würden für die nächsten fünf Jahre erwartet.

Das neue Mittel nutzt die bereits 2020 eingeführte „Tymirium“-Technologie, die einen lang anhaltenden Schutz gegen alle pflanzenparasitären Nematoden und wichtige Pilzkrankheiten in Kulturpflanzen wie Sojabohnen, Mais, Getreide, Baumwolle und Reis bieten soll, erklärt Syngenta in einer Mitteilung.

Damit könnten die Wasser- und Nährstoffaufnahme der Pflanzen optimiert sowie deren Stresstoleranz und der Ertrag erhöht werden. Der Schutz der Wurzeln ermögliche die Direktsaat und eine konservierende Bodenbearbeitung. Nützliche Insekten, Bestäuber und die Mikroflora würden nicht geschädigt. Laut Jonathan Brown, Global Head of Syngenta Seedcare, lassen sich mit „Victrato“ Erträge maximieren, ohne Kompromisse bei der Nachhaltigkeit eingehen zu müssen.

Die Redaktion empfiehlt

Das Wichtigste zum Thema Ackerbau dienstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.