Trockener Acker ist günstig für Kalkdüngung

Die diesjährige außergewöhnliche Trockenheit in Deutschland hat viele Probleme bereitet. Aber ein kleiner positiver Aspekt ist die gute Befahrbarkeit für die Kalkdüngung, schreibt die Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DHG) aus Köln.

Die diesjährige außergewöhnliche Trockenheit in Deutschland hat viele Probleme bereitet. Aber ein kleiner positiver Aspekt ist die gute Befahrbarkeit für die Kalkdüngung, schreibt die Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DHG) aus Köln.
 
Der Nutzen einer bodenartspezifisch optimalen Kalkversorgung für eine hoheBodenfruchtbarkeit und eine gute Bodenstruktur sei Basiswissen. Zunehmend würden Landwirte im Zusammenhang mit dem Begriff Nachhaltigkeit Bodenschutzaspekte wie Bodenverdichtung, Erosion und Verschlämmung mitbedenken. Der Geschäftsführer der Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DHG), Dr. Reinhard Müller, betont: „Die Kalkversorgung der Böden ist neben der Humusversorgung sehr wesentlich für eine gute Bodenstruktur, für ein aktives Bodenleben, für die optimale Wasserinfiltration und  -speicherung. Je schwerer der Boden, umso bedeutsamer sind die gute Kalk- und Humusversorgung.“
 
Gerade in einem extrem trockenen Jahr wie 2018, wenn die Felder gut befahrbar sind, sollte mit einer standortangepassten Kalkdüngung die gute fachliche Praxis beibehalten werden. Landwirtschaftliche Betriebe, die aufgrund der Trockenheit wirtschaftliche Einbußen erlitten haben, müssen teilweise Ausgaben einsparen. Deshalb werde manchmal kurzfristig bei der Kalkdüngung gespart, obwohl dies prinzipiell nicht nachhaltig sei, so die DHG. 

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