Trockenheit: Bund und Länder wollen noch im Juli beraten Premium

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) will sich ein Bild über die Auswirkungen der Trockenheit und der Unwetter auf die Landwirtschaft machen. Noch im Juli soll es ein Treffen mit den Abteilungsleitern der Agrarministerien der Länder dazu geben. Mecklenburg-Vorpommern will dabei auch über Hilfen reden.

Wenig Körner, wenig Stroh: So sieht die Ernte in den Trockenregionen Deutschlands gerade aus. (Bildquelle: Awater-Esper)

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) will sich ein Bild über die Auswirkungen der Trockenheit und der Unwetter auf die Landwirtschaft machen. Noch im Juli soll es ein Treffen mit den Abteilungsleitern der Agrarministerien der Länder dazu geben. Mecklenburg-Vorpommern will dabei auch über Hilfen reden.   Der Bund will nun doch vor dem Abschluss der Ernte und den folgenden Ernteberichten über die diesjährigen Ernteschäden der Landwirte beraten. „Der Bund hat zugesichert, noch bis Ende Juli die Abteilungsleiter der Länder zu einer gemeinsamen Beratung einzuladen, um sowohl die Auswirkungen der anhaltenden Dürre im Norden als auch der Starkregenereignisse im ...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Jörn Saggau

Verluste von 30-50% bei Getreide sind schlimm aber zu verkraften,wenn man nicht alle überboten hat beim pachtpreis.Das eigentliche Problem ist das fehlende Futter.Mais darf nicht in die Biogasanlage.

von Heinrich Roettger

Ist doch jetzt schon klar , das die Ernteausfälle bei den Winterkulturen grösser als 30 Prozent werden

Risikomanagement Instrumente könnten sofort beschlossen werden:Risikoausgleichsrücklage und Zuschüsse zur Mehrgefahrenversicherung Weitere Hilfen sind notwendig.

von Paul Siewecke

Um sich zeitnah einen Überblick zu verschaffen....

könnte man doch das Statistische Landesamt einspannen: Diese Institution verfügt nach Landwirt sortiert über die Anbaupläne (Zugriff auf die Antragsdaten) und könnte kurzfristig die zugehörigen Erntemenge abfragen (Vergleich Durchschnitt der letzten Jahre zu diesem Jahr) und auch Totalverluste erfassen... Das würde 2 Probleme erledigen: 1. die Landesminister haben den Ernst der Lage brühwarm auf dem Tisch und 2. würde diese Maßnahme die Akzeptanz des Statistikamtes bei den Landwirten enorm anheben (jährlich genervt von Statistikbögen während der Arbeitsspitze "Frühjahrsbestellung")

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