Kein Rückgang

Ungläubiges Staunen über US-Insektenstudie Plus

Die wissenschaftliche Fachwelt staunt über eine US-Metastudie zum Insektenaufkommen. Demnach gibt es keinen Rückgang, der starken Vermehrung von Schädlingen wie Blattläusen und Mücken sei Dank.

Seit eine deutsche Studie 2017 in einem Naturschutzgebiet feststellte, dass die Insektenhäufigkeit um 75 % zurückgegangen sei, sind Öffentlichkeit und Wissenschaft bei dem Thema sensibilisiert. Neuere bundesweite Analysen mit ähnlichen Ergebnissen regten eine Diskussion an.

Vor diesem Hintergrund überraschen Ergebnisse aus den USA, wo es laut der University of Georgia keinen Rückgang der Häufigkeit und der Artenvielfalt von Insekten und anderen Gliederfüßern geben soll. Der Spiegel berichtet unter Berufung auf das Fachjournal "Nature Ecology & Evolution", die Forscher hätten für die Analyse Studiendaten von etlichen Beobachtungsstandorten in den USA gesammelt und unterschiedlich lange Zeiträume zwischen vier und 36 Jahren ausgewertet.

Die Orte waren so gewählt, dass viele verschiedene Lebensraumtypen und auch der Einfluss des Menschen berücksichtigt wurden. Mit eingeflossen seien Daten aus US-Städten und von landwirtschaftlich genutzten Gebiete wie dem Ackerland im Mittleren Westen. Zwar bemerkten die Wissenschaftler an einigen der Standorte einen...

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„Insekten brauchen Bauern“

Deutschlands beste Insektenschützer

vor von Friederike Mund

Bei dem Wettbewerb von der Stiftung LV Münster, Syngenta und top agrar gewinnen acht Landwirte. Schulze würdigt das Engagement der Landwirte.


Diskussionen zum Artikel

von Karlheinz Gruber

Jeder macht sich seine Welt,

wie sie ihm gefällt. Und in Deutschland wird nie ein Wissenschaftler zugeben, daß die Basis seiner Arbeit schei... war. Er wäre weg vom Fleck. Und bei der Tendenz den die Forschung zu haben hat, wird von allen Seiten nur Zuspruch kommen, sonst gibt es keine Fördergelder mehr. In den ... mehr anzeigen

von Monika Sigmund

Der Titel ist Unsinn

Die Überschrift ist Unsinn und ärgerlich. Es gibt kein ungläubiges Staunen über die Ergebnisse dieser Studie. Ich hoffe nicht, dass deswegen jetzt viele Landwirte fälschlicherweise glauben, die Art der Landbewirtschaftung hätte nicht enorme Auswirkungen auf die Artenvielfalt. Es ... mehr anzeigen

von Wilfried Maser

erschreckend

wie Untersuchungen ausgelegt werden. Da wird in einer Studie festgestellt in einem Naturschutzgebiet sei die Insektenhäufigkeit um 75% zurückgegangen und hieran müsse die Landwirtschaft dran schuld sein, da um das Naturschutzgebiet herum Landwirtschaft betrieben wird. Dies wird dann ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Die Methoden, Gehirne zu manipulieren, beschreibt Albrecht Müller sehr treffend.

"Es ist an der Zeit, skeptischer zu werden, nur noch wenig zu glauben und alles zu hinterfragen. Es ist Zeit, wieder selbst zu denken".

von Wilhelm Grimm

Eine Veröffentlichung im "Nature Ecologie & Evulotion" ist ein "Ritterschlag" für Wissenschaftler. Die Krefelder Studie würde das niemals schaffen.

Die Ergebnisse der Krefelder Studie lassen eine Übertragung auf ganz Deutschland nicht zu. Sie wird aber so interpretiert und verleitet einige politische Parteien zu fatalen Schlussfolgerungen, die falsch sind und katastrophale Folgen für jeden von uns haben werden. Jeder Strohalm wird ... mehr anzeigen

von Ulrich M. Sorg

Die Krefelder Langzeitstudie wurde wissenschaftlich überprüft und bestätigt!

Sehr geehrter Herr Grimm, warum die Bundeskanzlerin "schweigt" wissen wir nicht; sie wir ihre Gründe haben. Die Krefelder Insektenlangzeituntersuchung wurde von angesehenen Wissenschaftler (mehrfach) bestätigt und nimmt Bezug auf das Vorkommen von Insekten (Biomasse) in oder an ... mehr anzeigen

von jörg Meyer

Krefelder Studie ist doch schwach!

was die Datenbasis angeht! Man hat einfach das Gewicht an Insekten bestimmt und nicht einzelnen Arten daraus! Hinzu kommt eine massive Änderung der Landnutzung vor Ort, wenn ich richtig informiert bin von Mülldeponie bis hin zum Naherholungsgebiet? aus England kennt man eine Studie die ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Sehr geehrter Herr Sieweke.

Die Methode der Öffentlichkeitsarbeit und die gesteuerte Manipulation der Massen ist das selbe Schema. Die Inhalte natürlich nicht. Es ist aber wichtig, Manipulationen zu durchschauen, wenn man nicht selbst Opfer derselben werden will.

von Wilhelm Grimm

Welcher deutsche Politiker wagt sich da ran ?

Bauern, Pflanzenschutz, Düngung sind schuld am verseuchten Grundwasser und natürlich auch der Gewässer, BASTA. Und die Insekten, die Fluginsekten und Pfluginsekten alle tot, das Bodenleben durch falsche Bearbeitung auch. Auch sonst muss alles sterben, denn es stehen viele, viele ... mehr anzeigen

von Frank Sieweke

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von Christian Bothe

Deutsche Insektenstudie?

Nur mal so, treibe mich öfters im Westerzgebirge herum.Dieser Tage Schmetterlinge ohne Ende(aber nicht den Grünen verraten...)

von Philip Körner

In Brandenburg im Unteren Odertal

sind selbst auf guten bkütenreichen Steppenrasen kaum Tagfalter zu beobachten. Und wenn, dann meist nur 4-5 häufige Arten. Bei den Hummeln sieht es noch schlechter aus.

von Rudolf Rößle

Biomasse

ist ein schwammiger Begriff. Wo Lücken entstehen nehmen andere Arten den Platz ein oder es können auch Neue entstehen. Verschiedene Arten brauchen unterschiedliche Habitate. Also stellt sich die Frage welche Arten wollen wir behalten oder fördern, bzw. welche Arten können überhaupt ... mehr anzeigen

von Andreas Gerner

Die Deutschen Zahlen sind zu hinterfragen.

Seit ich einen der freiwilligen Vogelzähler für das regelmäßige Monitoring kenne, kann ich mir vorstellen, wie der Hase läuft. Zitat: "Letztes Jahr hab ich 6 Meisen gezählt. Also hab ich dieses Jahr 5 eingetragen, damit´s passt."

von Markus Grehl

Vogelzählung

Ich hab auch mitgemacht. Wenn man zu viele Vögel eintragen will soll man es begründen. Ich hoff meine Begründung dass die Spatzen mir ins Futter meiner Rinder scheissen hat gepasst um für die Zählung gewertet zu werden.

von Willy Toft

Die Studien werden bezahlt, und wer bezahlt möchte die "richtigen Zahlen" hören!

Hätten die NGO`s die Studie bestellt, wäre es sicher anders ausgefallen!

von Klaus Müller

Methodikfehler sind nicht gleich Methodikfehler

Die Krefelder Studie als die meistzitierte Insektenstudie hat mit ihren fast 80% Rückgang Eingang in alle Köpfe gefunden, obwohl jeder Professor dieselbe wegen methodischer Fehler hätte zurückweisen müssen. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und geflissentlich verschwiegen, dass ... mehr anzeigen

von Albert Maier

Die Reaktion der hiesigen Wissenschaft...

.... ist interessant. Mit lautem, an dumpfer Polemik nicht zu überbietenden Geschrei wird eine Studie niedergemacht, die nicht in ihr Weltbild und damit der Grundlage ihrer Daseinsberechtigung passt. Zweifelt man aber deren Methodik an, wird sofort die Keule der Wissenschaftsleugnung und ... mehr anzeigen

von Josef Doll

Studien

gibt es wie Sand am Meer . Es gibt 17,000 Studien übers abnehmen aber nur 6 sind ganzheitlich. Wenn man wissen will wie Studien angewendet werden Video Udo Pollmer Das Eule Studi Studi ansehen da sieht man wie Nabu und CO ohne zu Lügen , Lügen.....

von Egon Kaiser

Solange

Forschungsgelder fließen weil Insekten "sterben", werden Insekten sterben. Da gräbt sich doch die Wissenschaft nicht selber das Wasser weg.

von Josef Doll

Die Insekten sterben weil es Geld gibt .

Und es fließt noch mehr Geld wenn jemand schuld ist der ein Außenseiter ist . Die Landwirtschaft ist Außenseiter . Wäre das nicht so würde die Lichtverschmutzung , die Windschutzscheiben und Windräder der Windmühlen ,... mehr Insekten sterben lassen. Bei uns sind es aber " ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Es mag sein, dass diese Studie methodische Mängel aufweist,

aber unsere "grünen" Studien haben auch Mängel, und dann vor allem die Interpretationen. Das nennen meine Experten, sei vielfach wissenschaftlicher Schrott.

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