Neues Produkt

Unkräuter im Winterraps erfolgreich bekämpfen mit Belkar Power Pack

Von Corteva Agriscience gibt es eine neue Herbizidlösung, die effektiv ein breites Spektrum an Unkräutern in Raps bekämpfen soll und die Arbeitsspitzen in den Herbst verlagert.

Die Unkrautkontrolle im Winterraps stellte im letzten Herbst auf vielen Standorten eine Herausforderung dar. Durch die trocken-warmen Wetterbedingungen brachten viele etablierte Herbizidlösungen nicht den gewünschten Erfolg oder konnten sie generell nicht eingesetzt werden, schreibt Corteva Agriscience.

Deren neues Produkt Belkar Power Pack soll den Landwirten jetzt eine Lösung für die Unkrautbekämpfung im Nachauflauf Winterraps (ab BBCH 12) zur Verfügung stellen, die auch unter schwierigen Bedingungen einen hohen Grad an Wirkungsbreite und Wirkungssicherheit biete.

Das Belkar Power Pack besteht aus den beiden Herbiziden Belkar und Synero 30 SL. Belkar enthält den im Raps neuen Wirkstoff, ARYLEX active, sowie den etablierten Wirkstoff Picloram. In Verbindung mit dem Tankmischpartner Synero 30 SL würden dikotyle Unkräuter wie Klettenlabkraut, Storchschnabel-Arten, Kornblume, Kamille-Arten, Hirtentäschelkraut, Besenrauke effektiv kontrolliert. Auch gegen Wegrauke und Löselsrauke, Ackerkrummhals und Hundskerbel erweise sich Belkar Power bei der Splittinganwendung als effektive Maßnahme, so die Firma am Montag.

Darüber hinaus könne ARYLEX active als neuer Wirkstoff im Raps das Resistenzmanagement durch die Kontrolle ALS-resistenter Unkräuter wie beispielsweise Kamille, Klatschmohn und Vogelmiere erfolgreich unterstützen. Die Unkrautkontrolle im Nachauflauf mit Belkar Power bietet laut Corteva den Vorteil, dass die Entwicklung der Rapsbestände und deren Verunkrautung abgewartet und anhand dieser die weiteren Pflanzenschutzmaßnahmen angepasst werden kann.

Eine wichtige Voraussetzung für die Behandlung im Nachauflauf sei die Blattaktivität der Wirkstoffe. Diese ermöglicht es, unabhängig von Temperatur und Bodenfeuchte, sehr hohe Wirkungsgrade bei bereits aufgelaufenen Unkräutern zu erreichen. Dies schaffe hinsichtlich Witterung und Anwendungszeitpunkt ein hohes Maß an Flexibilität. Zudem würden durch die Verlagerung der Maßnahmen von dem Vorauflauf in den Nachauflauf die Arbeitsspitzen im Herbst entlastet, heißt es.


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