Verbot aller chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel in Schwerin

Der Verbot von Glyphosat oder Neonicotinoiden reicht anscheinend nicht mehr aus, die nächste Stufe ist erreicht: In Schwerin soll bis Ende 2018 auf chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel verzichtet werden.

Das Verbot von Glyphosat oder Neonicotinoiden reicht anscheinend nicht mehr aus, die nächste Stufe ist erreicht: In Schwerin soll bis Ende 2018 auf alle chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel verzichtet werden. Das beschlossen die Stadtvertreter Anfang der Woche und stimmten damit Anträgen der bündnisgrünen Fraktion, der SPD und der Linken zu.

Bis Ende des Jahres ist die Stadt nun aufgefordert, ihre Vorschriften so anzupassen, dass der Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel größtenteils ausgeschlossen ist. Das Verbot der Mittel soll angeblich auch für die von der Stadt Schwerin verpachteten Flächen gelten. Im Beschluss der Stadt heißt es: "Die Landeshauptstadt Schwerin ändert ihre Vorschriften bis zum Ende 2018 in der Weise, dass auf städtischen Flächen der Einsatz von chemisch-synthetischen Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden ausgeschlossen ist."


„Uns war dabei wichtig, dass nicht nur das umstrittene Pflanzengift Glyphosat im Fokus steht, sondern generell alternative giftfreie Verfahren bei der Pflege von Verkehrs- und Grünflächen umgesetzt werden“, erläuterte der stellvertretende Fraktionsvorsitzender Müller.

Artikel geschrieben von

Christina Lenfers

Redakteurin top agrar Online

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