„Verlust der Biodiversität ist unerwünschter Kollateralschaden!“ Premium

Dass die intensive Landbewirtschaftung zur Abnahme der Biodiversität beiträgt, ist auch unter Agrarwissenschaftlern unstrittig. „Der Verlust der Biodiversität ist ein unerwünschter Kollateralschaden der Produktivitätssteigerung“, betonte Prof. Dr. Teja Tscharntke, Agrarökologe an der Georg-August-Universität Göttingen.

Prof. Dr. Teja Tscharntke (Bildquelle: Busch/ASG)

Dass die intensive Landbewirtschaftung zur Abnahme der Biodiversität beiträgt, ist auch unter Agrarwissenschaftlern unstrittig. „Der Verlust der Biodiversität ist ein unerwünschter Kollateralschaden der Produktivitätssteigerung“, betonte Prof. Dr. Teja Tscharntke, Agrarökologe an der Georg-August-Universität Göttingen bei der Herbsttagung der Agrarsozialen Gesellschaft am 8. und 9. November in Göttingen. 120 Wissenschaftler, Politikvertreter und Landwirte diskutierten dort über den „zukunftsfähigen Ackerbau“. „Die Wirkung von Pflanzenschutzmitteln ist auf dem Acker erwünscht, in der Landschaft aber nicht“,  erläuterte Prof. Dr. Bärbel Gerowitt, Professorin für Phytomedizin (Pflanzenschutz) an der Universität Rostock. Der klassische chemisch-synthetische Pflanzenschutz komme durch wachsende Resistenzprobleme zum Beispiel bei Ackerfuchsschwanz oder Windhalm an Grenzen. Deshalb plädierte Gerowitt für einen verstärkten integrierten Pflanzenschutz: „Pflanzenschutz ist mehr als Spritzen“. Tscharntke: Direktzahlungen an ökologische Leistungen binden Prof. Tscharntke ging im Vergleich dazu in seinen Forderungen deutlich weiter. Der Einsatz von ...

Weiterlesen mit PREMIUM
Jetzt 30 Tage gratis testen
Mehr erfahren

Artikel geschrieben von

Dr. Ludger Schulze Pals

Chefredakteur top agrar

Schreiben Sie Dr. Ludger Schulze Pals eine Nachricht

Die Redaktion empfiehlt

Premium

Die Direktzahlungen sollen nach Ansicht des BMEL künftig zielgerichteter und differenzierter ausgestaltet werden. „Sie müssen sich stärker auf bäuerlich wirtschaftende Betriebe, insbesondere auf ...

Leserfrage: Für Schlepper Rundfunkgebühr zahlen?

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen