Risikovorsorge

Was folgt auf die Steuersenkung von Dürreversicherungen? Plus

Die Steuersenkung für Dürreversicherungen hat den Bundestag passiert. Bayern will nun die „Bauernmilliarde“ für eine Förderung von Mehrgefahrenversicherungen nutzen.

Der Bundestag hat am vergangenen Donnerstag der Senkung der Versicherungsteuer für Dürreversicherungen abschließend zugestimmt. Damit fallen vom 1. Januar 2020 an anstelle des bisherigen Satzes von 19 % der Prämie nur noch 0,03 % der Versicherungssumme an. Steuerlich begünstigt werden auch sogenannte Wetterindexversicherungen. Für ein Inkrafttreten der Regelung fehlt nun noch die Zustimmung der Bundesländer im Bundesrat.

Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat bereits Zustimmung signalisiert. Sie begrüßte die Entscheidung im Bundestag. „Damit ist ein wichtiger Teil unserer Vorschläge für die Verbesserung des Risikomanagements für die Landwirte erfüllt“, sagte sie.

Bayern will Bauernmilliarde für Mehrgefahrenversicherung nutzen

Als einen nächsten Schritt regte Kaniber einen Einstieg in die Mit-Finanzierung einer Mehrgefahrenversicherung an. „Um eine solche Maßnahme in der Breite zu finanzieren, ist vom Bund eine finanzielle Beteiligung erforderlich“, sagte sie. Das hat der Bund bisher jedoch abgelehnt. Kaniber schlägt vor, für die...

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Dürre/ Wetterextreme/ Klimawandel

Steuer auf Dürreversicherungen sinkt rückwirkend zum 1.1.20

vor von Stefanie Awater-Esper

Die Steuersenkung für Dürreversicherungen soll schon ab Jahresbeginn 2020 gelten. Der Finanzausschuss des Bundestages hat heute dazu die Weichen gestellt.

Genau zwei Wochen ist es her, dass der Koalitionsausschuss die "Bauernmilliarde" versprach. Einen Plan, wofür die Bundesregierung das Geld konkret ausgegeben will, gibt es noch nicht.

Dürrepolicen sind bislang ein Nischenprodukt. Nach zwei trockenen Sommern sind sie jedoch in der Diskussion, zudem gibt es neue Angebote. Aber sind die Dürrepolicen überhaupt praxistauglich?


Diskussionen zum Artikel

von Wolfgang Schuchard

Fehler im Newsletter

Im Newsletter stand sinngemäß, dass Teile der "Bauernmilliarde" in die Absenkung der Steuer fließen würden. Zum Glück scheint das nicht zu stimmen. Warum sollte der Staat am Elend der Bauern auch noch verdienen? Reicht ja schon, dass er sich in den nächsten Dürrejahren ... mehr anzeigen

von Hermann Kamm

Der Wahnsinn hört nicht auf?

Die Versicherungen verdienen sich dumm und dämlich!!!!, mit solchen staatlichen Aktionen wie Dürreversicherung braucht kein Landwirt!!! Wir brauchen dementsprechende Preise für unsere Produkte die wir erzeugen, das wir auch in Zukunft Wettbewerbsfähig bleiben können. und ansonsten ... mehr anzeigen

von C. Schmidt

ist wahrscheinlich nur purer Zufall das der größte deutsche Versicherungskonzern aus München kommt und schon in den Startlöchern steht.

von Gerd Uken

Was hat das eine mit dem Anderen zu tun?

Es kommen immer mehr Auflagen die die Berriebe stemmen müssen aber was bringt die Mehrgefahrensicherung den für Nitrat oder Insektenschutz. Kann mannsich jetzt gegen politische Willkür versichern?

von Bernhard ter Veen

hallooo...

da sind wohl einige "Politiker" der Versicherungslobby aufgesessen...oder wie??? solche Versicherungsverträge kommen doch eh NUR den Versicherungs Gesellschaften zu gute ...die Nehmer landen immer auf der "ABGEZOCKTEN SEITE" … Schwachsinn zum Kubik … so kann man auch Geld in die ... mehr anzeigen

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