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Kartoffeln: Durchwuchs vermeiden und Anbau sichern Premium

Durchwuchskartoffeln und Spinnmilben erschweren den Kartoffelanbau, die Lagerung braucht nach dem Aus von Chlorpropham mehr Aufmerksamkeit. Tipps von Beratern finden Sie hier.

Kaum händelbare Durchwuchskartoffeln, massiver Spinnmilbenbefall in den letzten zwei Jahren und das Zulassungsende des Keimhemmers Chlorpropham zählen zu den zentralen Problemen im Kartoffelanbau – neben dem Wegfall von Reglone (Wirkstoff Deiquat). Wie die Kartoffelzukunft aussehen könnte, diskutierten Vertreter aus Beratung und Handel kürzlich im niedersächsischen Haren an der Ems. Auf die Kartoffeltagung hatte der Pflanzenschutzmittelherstellers FMC eingeladen. In diesem Jahr bauen die deutschen Landwirte Kartoffeln auf 276.300 ha, so FMC-Berater Tobias Elfrich. Die Anbaufläche steigt damit um gut 10.000 ha im Vergleich zu den Jahren 2017 und 2018. Mit steigender Fläche wachsen auch die Probleme: Sortenwahl und Flächenplanung werden im Kartoffelbau künftig noch wichtiger.

Durchwuchs vorbeugen und nachhaltig bekämpfen

Durch die zunehmend milderen Winter und trockenen Jahren nimmt auch gleichermaßen das Problem der Durchwuchskartoffeln zu. Es sei unbedingt notwendig, diese konsequent zu bekämpfen, „das ist integrierter Pflanzenschutz“, sagt Heiner Bruns von der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen. Denn immer, wenn auf dem Acker Kartoffeln wachsen, ist das für den Boden ein Kartoffeljahr. Selbst, wenn es sich um Durchwuchskartoffel handelt und die Hauptkultur Getreide...

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Artikel geschrieben von

Friederike Mund

Redakteurin Ackerbau/Grünland

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