Reportage

Deckbulle ja, aber nur mit Vorsicht

Familie Bontjer möchte den Deckbullen nicht missen, legt aber viel Wert auf die sichere Bullenbucht.

Einen Unfall oder beinahe Unfall mit dem Deckbullen gab es bei Familie Bontjer noch nie. Trotzdem legen sie viel Wert auf die Arbeitssicherheit beim Umgang mit dem Bullen. „Wir haben schon immer einen Deckbullen eingesetzt, aber noch nie in der Milchviehherde mitlaufen lassen. Das ist einfach zu gefährlich“, sagt Gerold Bontjer.

Der Milcherzeuger bewirtschaftet zusammen mit seinem Sohn Karsten und seiner Frau Elke den landwirtschaftlichen Betrieb in Großefehn (Niedersachsen). Sie melken 170 Kühe, die im Sommer auf den hofnahen Flächen weiden.

2012 haben sie einen Milchviehstall gebaut, der sich nicht direkt an das alte Gebäude anschließen ließ. Als Verbindung und Treibweg planten sie einen Außenauslauf. In der Mitte der beiden Laufgänge ist die Bullenbucht platziert. „So kommen alle Kühe am Bullen vorbei und brünstige Kühe sind leicht erkennbar“, sagt Bontjer.

Durchdachte Bullenbucht

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