Altanlagen: Eigenverbrauch in Gefahr!

Mit der EEG-Novelle will die Bundesregierung Besitzer von Ü20-Solarstromanlagen zum Weiterbetrieb motivieren. Die Pläne könnten aber das Gegenteil bewirken.

Die Botschaft ist eindeutig: „Minister Altmaier: Gehen Sie uns aus der Sonne!“, steht auf vielen Plakaten bei einer Demonstration vor dem Bundeswirtschaftsministerium. Es war eine von vielen Protestaktionen gegen den Entwurf des überarbeiteten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Darin plant der Gesetzgeber neue Hürden für die Solarenergie. So sollen Solarstromanlagen auf Dächern ab einer Leistung von 100 kW keine Festvergütung mehr erhalten, sondern sich an Ausschreibungen beteiligen müssen. „Das würde Energiegenossenschaften massiv schaden“, fürchtet Katharina Habersbrunner, die Sprecherin des Vorstandes bei dem Bündnis Bürgerenergie. Denn diese müssten die Anlagen planen, ohne zu wissen, wie viel Vergütung sie später erhalten. Große Konzerne können diese Risiken besser abfedern als regionale Solarinitiativen.

Doch nicht nur der Neubau ist von den Plänen betroffen. Mit Ablauf des Jahres 2020 verlieren alle Erneuerbare-Energien-Anlagen, die bis einschließlich 31.12.2000 installiert wurden, ihren Vergütungsanspruch nach dem EEG. Aktuell sind davon rund 18000 Anlagen mit einer installierten...


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