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topplus Neues zu Stromzählern

EEG 2021 schreibt Smart Meter vor

Lesezeit: 2 Minuten

Betreiber von Photovoltaikanlagen müssen sich darauf einstellen, dass der Messstellenbetreiber künftig den vorhandenen Stromzähler gegen einen neuen, intelligenten Zähler („Smart Meter“) tauschen wird. Grund hierfür ist das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG), das für Erzeugungsanlagen ab 7 kW intelligente Messsysteme vorschreibt, sobald das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Marktverfügbarkeit solcher Smart Meter feststellt. „Neuanlagen, die nach der Markterklärung in Betrieb genommen werden, müssen von vornherein solche intelligenten Messsysteme mit Smart-Meter-Gateways besitzen. Hierüber muss der Netzbetreiber künftig jederzeit die Ist-Einspeisung abrufen können“, erklärte Rechtsanwältin Dr. Manuela Herms von der prometheus Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aus Leipzig auf einem Webinar des Bundesverbandes Windenergie (BWE).


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Außerdem soll der Netzbetreiber über die Smart-Meter-Gateways die Einspeiseleistung möglichst stufenlos (sofern dies technisch möglich ist) ferngesteuert regeln können. Bislang ist nur eine stufenweise Regelung vorgeschrieben. „Neu ist auch, dass diese Regelung für alle EEG- und KWK-Anlagen über 25 kW gilt“, erläutert sie. Im vorherigen EEG 2017 gab es diese Pflicht erst ab einer Anlagenleistung von mehr als 100 kW.


Auch bei Anlagen unter 7 kW sind Smart Meter gefordert. Allerdings muss der Netzbetreiber mit ihnen nur die Ist-Einspeisung abrufen können. Die Möglichkeit, die Einspeiseleistung zu reduzieren, ist bei den Kleinanlagen nicht vorgeschrieben.


Für Anlagen, die vor dem 1.1.2021 ans Netz gegangen sind, gilt zunächst das EEG 2017 weiter. Sobald jedoch im Zuge des Smart-Meter-Rollouts ein intelligentes Messsystem in der Anlage eingebaut wird, gelten auch für Altanlagen die neuen Regelungen des EEG 2021 – insbesondere die neuen Leistungsgrenzen. Wie Herms klar machte, kann sich dann für Bestandsanlagen im Leistungsbereich zwischen 25 und 100 kW erstmals die Pflicht zur Reduzierung der Einspeiseleistung ergeben.


Die Kosten für den Einbau des Smart Meters trägt übrigens der An-lagenbetreiber. „Allerdings gibt es im Messstellenbetriebsgesetz gewisse Obergrenzen“, schränkt Herms ein.

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