Interview

„Solarparks können zu Biotopen werden“ Plus

Herr Schnitzler, Solarparks und Artenvielfalt – passt das zusammen?

Schnitzler: Auf jeden Fall! Viele Solarparks liegen auf ehemaligem Ackerland, das in Grünland umgewandelt wurde. Das ist nötig, um eine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zu erhalten. Die Artenvielfalt erhöht sich auf diesen Flächen im Laufe der Zeit von alleine. Für noch mehr Artenvielfalt planen und bauen wir seit 2017 sogenannte „Biotop-Solarparks“. Hierbei passen wir das Konzept dem jeweiligen Standort an, säen z.B. regionales Saatgut mit verschiedenen Wildpflanzenmischungen aus und führen ein spezielles Mähmanagement durch. Damit bieten Solarparks Lebensraum für Insekten, Amphibien, Reptilien, Vögel und Kleinsäuger. Besonders gewünschte Arten lassen sich durch das Anlegen von speziellen Habitaten fördern.

Inwiefern müssen Sie dafür die Anlagentechnik anpassen?

Schnitzler: Die vier Anlagen, die wir im Landkreis Spree-Neisse bislang errichten konnten, haben...


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