Wärme und Strom aus Restholz

Wir stellen zwei erfolgreiche Beispiele vor, die seit mehreren Jahren mit einem Holzgas-BHKW Wärme für Wohn- und Gasthäuser, Schweinestall oder Heubelüftung produzieren.

Florian Reyer beendet seinen täglichen Rundgang: Der Brennstoffbunker ist befüllt, das BHKW brummt und der Pufferspeicher füllt sich mit Wärme. Die besondere Art zu Heizen hat sich seit zehn Jahren auf der Hofgemeinschaft Heggelbach bei Sigmaringen in Baden-Württemberg bewährt. Seit 2008 nutzt die Gemeinschaft von fünf Familien eine Holzgas-Anlage. Bei der Holzvergasung wird die Biomasse in mehreren Prozessschritten in einem Vergaser in „Holzgas“ umgewandelt (siehe Zusatzinfo auf S. 59) und dann in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) in Wärme und Strom umgewandelt.

Wärme benötigt auch der Demeter-Betrieb mit 180 ha Ackerbau, 50 Kühen und 250 Schweinen jede Menge, z.B. für die Käseherstellung, die Gemüseverarbeitung, Kühlhäuser oder Ferienwohnungen. Zudem füttert der Betrieb die Kühe wegen der Käseherstellung nur mit Heu. Dieses wird mit einer speziellen Anlage getrocknet.

Heckenholz als Basis

Das Holzgas-BHKW der Heggelbach Süd GbR, war die erste Serienanlage des Herstellers Spanner Re2. Als Brennstoff nutzt die Hofgemeinschaft u.a. eigenes Heckenholz....


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