Was Sie beim Stromverkauf beachten müssen Plus

Viele Landwirte bieten Strom aus Solar- oder Biogasanlagen (noch) kostenlos an, weil sie die Ladestation mit Imagewerbung für erneuerbare Energien kombinieren. Doch Achtung: Selbst, wer Strom verschenkt, muss einiges beachten, wie Torsten Schwarz vom Energieversorger „Bürgerwerke“ erklärt.

EEG-Umlage:

Ist der Ladesäulen-Anschluss vor dem Einspeisepunkt, nutzt der Betreiber in diesem Fall nicht das öffentliche Netz. In einem solchen Fall wird die Ladesäule der Erzeugungsanlage zugerechnet und der Ladestrom als Eigenverbrauch angesehen, für den 40 % der EEG-Umlage (aktuell rund 2,75 ct) pro kWh genutzten Strom an den Netzbetreiber zu zahlen ist.

Sind Erzeuger und Verbraucher nicht identisch, könnte der Erzeuger die volle EEG-Umlage in Höhe von 6,88 ct/kWh an den Netzbetreiber zahlen müssen. Das wäre dann der Fall, wenn Fremde an der Ladesäule tanken, aber auch dann, wenn der landwirtschaftliche...

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