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Abbrechende Rotorblätter: Deutsche Anlagen offensichtlich nicht betroffen

Siemens hat ein ernst zunehmendes Problem mit seinen Windkraftanlagen. Auf Nachfrage von top agrar bestätigte ein Konzernsprecher: "Bei zwei einzelnen Turbinen von zwei Windparks in Iowa und Kalifornien/USA hat sich während des laufenden Betriebs ein Rotorblatt an der Blattwurzel abgelöst und ist zu Boden gestürzt.

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Siemens hat ein ernst zunehmendes Problem mit seinen Windkraftanlagen. Auf Nachfrage von top agrar bestätigte ein Konzernsprecher: "Bei zwei einzelnen Turbinen von zwei Windparks in Iowa und Kalifornien/USA hat sich während des laufenden Betriebs ein Rotorblatt an der Blattwurzel abgelöstund ist zu Boden gestürzt. Es gab dabei keinen Personenschaden."

Betroffen sind die sogenannten "B53-Rotorblätter" mit einer Blattlänge von 53 Metern. Der Flügel wurde 2011 entwickelt und ist in vor allem in den USA im Einsatz.

Schuld an dem Desaster ist laut Siemens eine "unzureichende Oberflächenbehandlung". Die Verklebung zwischen einem Wurzelsegment und der Laminierung des Rotorblattes habe sich gelöst. Ein Serienfehler liege jedenfalls nicht vor.

Siemens hat inzwischen alle Rotorblätter des Typs überprüft. Der Großteil der betroffenen Windturbinen laufe wieder "normal". (-ro-)

Diethard Rolink Diethard Rolink

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