Biogas: Forscher wollen Fütterung erforschen

Wie lässt sich die Gasproduktion in Biogasanlagen optimieren? Dieser Frage gehen derzeit Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kooperation mit der Maschinenring Kommunalservice GmbH Kassel und dem Landesbetrieb hessischer Landeslabore (LHL) nach.

Wie lässt sich die Gasproduktion in Biogasanlagen optimieren? Dieser Frage gehen derzeit Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kooperation mit der Maschinenring Kommunalservice GmbH Kassel und dem Landesbetrieb hessischer Landeslabore (LHL) nach.

Ziel der Forscher: Die Bakterien in de Biogasanlagen so mit organischem Material versorgen, dass diese ihre Gasproduktion und Verstromung in wind- und sonnenarmen Zeiten verlagern. „Wir müssen die bestehenden Biogasanlagen fit machen für die Zukunft“, betonte der Leiter der Bioenergie-Systemtechnik am IWES, Bernd Krautkremer. Dabei verfolge man Lösungsansätze, die für die Anlagenbetreiber einen möglichst geringen finanziellen und technischen Aufwand verursachen sollten.

IWES-Wissenschaftler Henning Hahn erläuterte, wie langsam oder schnell eine Pflanze abgebaut werde, hänge von ihren Inhaltsstoffen ab. Zucker- und stärkehaltige Pflanzen würden prinzipiell schneller abgebaut und eigneten sich deswegen gut für einen schnellen und flexiblen Einsatz in Biogasanlagen. Neben der Identifikation der geeigneten landwirtschaftlichen Substrate, die in der jeweiligen Region und saisonabhängig zur Verfügung stehen, interessieren sich die IWES-Wissenschaftler vor allem dafür, in welchen Mengen und wie oft diese Substrate der Anlage zugeführt werden müssen. Darüber hinaus wollen die Experten unter Berücksichtigung verschiedener Anlagengrößen die Wirtschaftlichkeit einer dynamischen Biogasproduktion untersuchen. AgE

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