Biomasse im Verkehr hat Potenzial

Vertreter von Fachverbänden sehen in der Nutzung von Öl- und Eiweißpflanzen noch Potential nach oben, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. In eine Forderungskatalog verlangen sie von der Politik den Erhalt der Biokraftstoffe der ersten Generation sowie die Förderung von Biomasse im Verkehrssektor.

Vertreter von Fachverbänden wie dem Deutschen Raiffeisenverband (DRV) und dem Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP) sehen in der Nutzung von Öl- und Eiweißpflanzen noch Potential nach oben, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. In eine Forderungskatalog verlangen sie von der Politik den Erhalt der Biokraftstoffe der ersten Generation sowie die Förderung von Biomasse im Verkehrssektor.

In diesem Zusammenhang bekräftigte der Vorsitzende der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP), Wolfgang Vogel, seine Forderung nach einer Anhebung der Treibhausgasquote für Kraftstoffe aus Biomasse. Er verwies auf den Koalitionsvertrag von Union und SPD, in dem eine Weiterentwicklung der Treibhausgasquote nicht zuletzt auf der Basis von Anbaubiomasse angekündigt worden sei.

Dies sei aus Sicht der UFOP der richtige Ansatz für die Verbesserung des Klimaschutzes im Verkehrssektor. Nach Ansicht von Vogel muss es daher im Interesse der Politik sein, dass die Landwirtschaft ihr nachhaltiges Biomassepotential möglichst effizient mobilisiert. Dies könne aber nur über eine rasche Anhebung der Treibhausgasquote geschehen, und zwar möglichst schon im kommenden Jahr, betonte der UFOP-Vorsitzende.

Der Rapsanbau wäre dabei nach seiner Einschätzung für einen stärkeren Einsatz im Verkehrssektor auch aus Klimaschutzgründen prädestiniert, da er seit 2010 vollständig und unabhängig von der Endverwendung zertifiziert sei.
 

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von Heinrich Roettger

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