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Biomethanerzeuger reichen Petition im Bundestag ein Premium

Biomethananlagen erhalten keine Erlöse für vermiedene Netzentgelte mehr. Das bringt sie an den Rand der Insolvenz.

Ein Zusammenschluss betroffener Betreiber von Biogasaufbereitungsanlagen zur Biomethanproduktion hat eine Petition im Bundestag eingereicht. Grund ist die gesetzliche Regelung, dass die Anlagen keinen Erlös für vermiedene Netzentgelte mehr erhalten. Diese Regelung hatte der Gesetzgeber im Jahr 2008 eingeführt. Danach haben diejenigen, die Biogas über das Erdgasnetz transportieren, ein pauschales Entgelt in Höhe von 0,7 Cent je Kilo- wattstunde eingespeistes Biogas für vermiedene Netzkosten erhalten. Ohne diesen Erlös ist ein wirtschaftlicher Betrieb einer Biomethananlage kaum möglich.

Gesetzesänderung aus dem Jahr 2010

Trotzdem hatte der Gesetzgeber die ursprünglich zeitlich unbefristete Regelung zu den vermiedenen Netzentgelten im Kalenderjahr 2010 geändert und erklärt, diese würden nur „für zehn Jahre ab Inbetriebnahme des jeweiligen Netzanschlusses“ gezahlt werden. Eben diese zehn ...

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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