Energiewende

Branche kritisiert Entwurf zum Gebäudeenergiegesetz als unzureichend Premium

Mit einem Gebäudeeenergiegesetz (GEG) will die Bundesregierung die dringend benötigte Energiewende im Heizungskeller voranbringen.

Die Energiewende im Gebäudebereich gilt als zentraler Baustein für das Erreichen der Klimaziele und die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens. Laut Klimaschutzplan 2050 will die Bundesregierung die Treibhausgasemissionen des Gebäudesektors bis 2030 um 66 bis 67 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Davon ist der Sektor nicht nur weit entfernt. Diese Zielmarke reicht auch nicht, um das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen. Um das zu schaffen, müsste der Energieverbrauch von Gebäuden in Deutschland rasch und drastisch sinken und der verbleibende Energiebedarf durch erneuerbare Energiequellen gedeckt werden.

Vielzahl von Regelungen im Gebäudesektor

Was die Umstellung erschwert: Die Regeln für Klimaschutz im Gebäudebereich sind durch eine Vielzahl unterschiedlicher bürokratischer Regelwerke geprägt. Im Jahr 2017 scheiterte die damalige Bundesregierung mit dem Versuch, ein Gebäudeenergiegesetz (GEG) vorzulegen, das die verschiedenen Regelwerke zusammenführt und die Energiewende im Gebäudebereich voranbringt.

Jetzt startet die Bundesregierung einen neuen Anlauf. Sie möchte das Energieeinsparungsgesetz, die Energieeinsparverordnung und das...

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Heinrich Roettger

Keinerlei Förderung für fossile Energieträger .

Der KWK Bonus wird immer noch sehr üppig für die Abwärme der fossilen Verstromung gewährt. Das fördert einseitig den Verbrauch von Russengas und Kohle . Erneuerbare Energien haben kostenseitig somit keine Chancen in der Wärmeerzeugung.Wenn Russengas für 4.5 cent/Kwh angeboten und in Blockheizkraftwerken mit KWK Bonus auch noch gefördert wird , wird der Umstieg auf erneuerbare Energie nicht gelingen. Die Politik hat in den letzten Jahren komplett falsche Signale gesetzt und tut es immer noch.

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