Biogas

Bundesrat diskutiert über neue Förderung der Güllevergärung Plus

Die Länderkammer will mit einem EEG-unabhängigen Vergütungsmodell die Rolle von Biogasanlagen stärken. Dazu gehören die Güllevergärung und die Biomethaneinspeisung.

Der Bundesrat hat in seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Freitag eine Entschließung der Länder Thüringen und Rheinland-Pfalz angenommen. Darin schlägt die Länderkammer vor, neue Vergütungsmodelle für Biogasanlagen zu schaffen. Diese sollen unabhängig vom Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sein. „Hierdurch würde man nicht nur eine verlässliche Perspektive für die Anlagenbetreiber schaffen, sondern auch für transparente Gestehungskosten von Biogas- und Biomassestrom und damit für faire Wettbewerbsbedingungen für die erneuerbaren Energien im Strom- bzw. Gasmarkt sorgen“, heißt es in der Begründung. Die bedarfsgerechte Stromerzeugung sowie die Ökosystem- und Klimaschutzleistungen von Biogasanlagen sollten erhalten bleiben. Gleichzeitig könnte der Förderbedarf der Anlagen und damit das EEG-Konto von „strommarktexternen“, aber stattlich erwünschten Preisbestandteilen entlastet werden.

4 Vorschläge der Länder

Dazu machte der Bundesrat vier Vorschläge:

  1. Der Bundesrat hält es für wichtig, parallel zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auch vom EEG unabhängige Vergütungskonzepte zu...


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