Bundesregierung beschließt neues Energieforschungsprogramm

Das Bundeskabinett hat heute das 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung „Innovationen für die Energiewende“ beschlossen. Als strategisches Element der Energiepolitik ist das neue Programm an der Energiewende ausgerichtet.

Das Bundeskabinett hat heute das 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung „Innovationen für die Energiewende“ beschlossen. Als strategisches Element der Energiepolitik ist das neue Programm an der Energiewende ausgerichtet. Die aktuelle Finanzplanung sieht vor, die Energieforschung im Zeitraum 2018 bis 2022 mit rund 6,4 Mrd. Euro zu fördern.

Neben den zentralen Forschungsfeldern Energieeffizienz und Erneuerbare Energien setzt das 7. Energieforschungsprogramm neue Schwerpunkte bei der Digitalisierung, der Sektorkopplung und der Energiewende im Wärme-, Industrie- und Verkehrssektor einschließlich gesellschaftlicher Fragestellungen.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner:

„Auf die Bioenergie als mengenmäßig wichtigste Quelle unter den Erneuerbaren Energien legen wir besonderes Augenmerk. Bioenergie trägt in erheblichem Ausmaß zur Energiewende und Minimierung der Treibhausgase bei. Richtig ist, dass Erneuerbare Energien zu einem wichtigen Standbein für die Land- und Forstwirtschaft geworden sind. Die Land- und Forstwirtschaft leistet damit auch einen Beitrag, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Deshalb fördern wir die Bioenergieforschung im Rahmen unseres Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe mit rund 50 Millionen Euro jährlich. Forschungsvorhaben zur Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen sowie zur Verbesserung der Energieeffizienz sind darin wesentliche Schwerpunkte.“

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier:

„Die Energiewende ist ein ambitioniertes Modernisierungsprojekt für unsere Volkswirtschaft. Mit dem 7. Energieforschungsprogramm werden wir unsere Vorreiterrolle weiter stärken. Wir geben bis 2022 noch einmal 45% mehr für Forschung und Innovationen aus. Das Bundeswirtschaftsministerium beteiligt sich mit über 3,5 Mrd. Euro. Wir gehen die Zukunftsthemen an, indem wir uns systemübergreifenden Fragestellungen widmen. Digitalisierung und Sektorkopplung sind der Schlüssel zu einer weiter erfolgreichen Energiewende. Mit den neuen Innovationen werden wir nicht nur beim Strom, sondern gerade auch bei der so wichtigen Wärme Fortschritte machen. Das hilft dem Klima. Und klimafreundliche Energietechnologien ‚Made in Germany‘ sind weltweit gefragt – und sollen es auch bleiben.“

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

„Energieforschung macht die Energiewende erst möglich. Nur mit anwendungsorientierter Grundlagenforschung können wir die notwendigen Innovationen schaffen – etwa für die Wasserstoffproduktion, die Wärme- und Mobilitätswende und auch für die gesellschaftliche Beteiligung. So ermöglichen wir Innovationssprünge für ein bezahlbares und klimafreundliches Energiesystem. Deshalb investiert das BMBF in leistungsfähige Infrastrukturen für die deutsche Energieforschungslandschaft.“

Informationen und Programmdownload finden Sie hier: www.energieforschung.de

Artikel geschrieben von

Christina Lenfers

Redakteurin top agrar Online

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