Windenergie

BWE: „Wir brauchen mehr Repowering“

Angesichts des schwachen Zubaus von netto nur 90 neuen Windenergieanlagen im 1. Halbjahr drängt der Bundesverband Windenergie darauf, bestehende Flächen effizient zu nutzen.

Die Krise in der Energiewende spitzt sich weiter zu. Auch wenn die erneuerbaren Energien in der Stromproduktion mittlerweile einen Anteil von über 50 % haben und vor allem Windenergie dabei zulegen konnte, sieht es beim Zubau düster aus. Nur 178 neue Anlagen sind im Jahr 2020 neu in Betrieb gegangen, zeigen die neuen Zahlen, die der Bundesverband Windenergie (BWE), Verband des Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus (VDMA) und Deutsche Windguard heute vorgestellt haben. Dazu kommen 88 abgebaute Anlagen, sodass der Nettozubau nur 90 Mühlen beträgt.

Sechs Länder mit maximal 7 neuen Anlagen

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