Klimaschutz

CO₂-Preis kommt: Bundesrat stimmt Gesetz zu Premium

Mit der Zustimmung des Bundesrates kann das Brennstoffemissionshandelsgesetz in Kraft treten. Es führt ab 2021 erstmals einen CO₂-Preis in Deutschland ein.

Der Bundesrat hat am 29. November 2019 das vom Bundestag beschlossene Brennstoffemissionshandelsgesetz gebilligt. Es verpflichtet Unternehmen, die mit Heizöl, Flüssiggas, Erdgas, Benzin, Kohle und Diesel handeln, für den Treibhausgas-Ausstoß ihrer Produkte ab 2021 ein Zertifikat zu erwerben: Hierfür zahlen sie dann den CO₂-Preis.

Der CO₂-Preis liegt bei Beginn bei zehn Euro pro Tonne. Bis 2025 steigt der Preis stufenweise auf 35 Euro an. Ab 2026 müssen die Verschmutzungsrechte ersteigert werden. Der Preis bildet sich dann am Markt. Es soll einen...

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Karl-Heinz Reif

Klimawandel durch CO2 Emmission falsifiziert?

ein angeblicher Klimawandel durch CO2 ist eine von der Mainframe-Politik gestützte Hypothesemit erheblicher Auswirkung auf die demokratische Freiheit sowie die finanzielle Belastung unserer Bürger. es gibt namhafte Experten, welche die Hypothese nicht stützen sowie eine wissenschaftliche Arbeit zur Falsifikation der Hypothese. eine öffentliche pro und contra Erörterung durch Experten zur breiten wahrheitsgemässen Information der Bürger ist daher dringend erforderlich!

von Jens Geveke

...Biodiesel, Biomethan, Rapsöl dann natürlich ohne CO2-Steuer. Sonst wäre das Gesetz ja sinnlos. Daher wäre es auch besser gewesen, gleich mit einem höheren CO2-Preis anzufangen, dann wäre die Lenkungswirkung in Richtung der CO2-neutralen Kraftstoffergänzungen viel größer gewesen.

von Christian Bothe

CO2 Steuer?

Bin gespannt wie man den höheren Einsatz von CO2-neutral produziertem Bioäthanol,Biodiesel,Rapsöl oder synthetischen Kraftstoffen an der Tankstelle berücksichtigt! Wenn gewollt, könnte man den Anteil noch erhöhen (USA bewegt sich Richtung20%).

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