Weiterbetrieb nach dem EEG

Direktlieferung ist kein Allheilmittel für alle Altanlagen Premium

Das CARMEN-Forum 2019 in Straubing beschäftigte sich in diesem Jahr mit den Perspektiven für Post-EEG-Anlagen. Es gibt durchaus Chancen, aber auch viele Herausforderungen.

Wie geht es weiter mit Wind- und Photovoltaikanlagen, die nach 20 Jahren Laufzeit keine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mehr erhalten? Welche Möglichkeiten haben diese Ü20- oder „Post-EEG-Anlagen“, den Strom zu vermarkten? Und was müssen Betreiber dafür beachten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich am Montag, 18. März, neun Vorträge auf dem Forum 2019 des C.A.R.M.E.N. e.V. im Bayerischen Straubing. Wir haben die wichtigsten Aussagen zusammengefasst:

  • Dr. Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien aus Berlin, sieht große Chancen in der Bürgerenergie, bei der Bürger fair an Erneuerbare-Energien-Anlagen beteiligt werden. „Die Leute müssen die Anlagen nicht nur akzeptieren, sondern davon begeistert sein“, warb er für eine neue Sichtweise. Mit einem CO2-Preis auf fossile Energie könnten erneuerbare Energien ohne Förderung wirtschaftlicher werden.
  • Rechtsanwalt Dr. Hartwig von Bredow stellte einen ganzen Strauß von Möglichkeiten vor wie die Vermarktung der Grünstromeigenschaft des Stroms über das Herkunftsnachweisregister, die Direktlieferung an Gewerbe- oder...

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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