Netzausbau

Enttäuschende Entschädigungsregeln beim neuen Netzausbaubeschleunigungsgesetz Premium

Beim Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) kritisieren Vertreter der Landwirtschaft, dass es keine regelmäßige Entschädigung geben soll. Das könnte die Akzeptanz des Netzausbaus bei den Grundeigentümern mindern.

Das von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegte Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) wurde am Freitag (05. April 2019) vom Bundestag verabschiedet. „Das ist ein großer Erfolg und wird die Energiewende wieder einen wesentlichen Schritt voranbringen. Denn mit diesem Gesetz können wir die Genehmigungsverfahren für den Neubau von Stromleitungen in Deutschland vereinfachen und beschleunigen sowie bestehende Stromleitungen verstärken und optimieren, ohne dabei Abstriche bei der frühzeitigen und umfassenden Beteiligung der Menschen zu machen“, erklärte der Minister. So werde die dringend notwendige Netzinfrastruktur für eine nachhaltige Stromversorgung möglich.

Enttäuschung bei der Landwirtschaft

"Das Gesetz wird den Energieleitungsausbau nicht wie beabsichtigt beschleunigen, sondern im Gegenteil die Akzeptanz für die Energiewende senken und erheblichen Widerstand im ländlichen Raum provozieren", kritisiert der Geschäftsführer der Familienbetriebe Land und Forst, Wolfgang v. Dallwitz.

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

Kalte Enteignung ist politisch gewollt

In der heutigen Zeit muss die Landwirtschaft froh sein, überhaupt Entschädigungen zu bekommen. Viel zu gern hebt man doch auf die Sozialpflichtigkeit des Eigentums ab. Bisher verhindert das Grundgesetz schlimmeres.

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