Erdgas

Erdgaslecks sorgen für massive Methanverluste Premium

Wissenschaftler der US-Universität Stanford suchen nach Möglichkeiten, um Gaslecks in Erdgaspipelines zu finden und abzudichten.

Gaslecks und andere Emissionen in der gesamten Erdgasbranche stoßen ein Drittel des vom Menschen erzeugten Methans aus, ein Treibhausgas, das 36-mal so stark ist wie Kohlendioxid. Das zeigt ein Bericht der Standford-Universität (Institute for Energy). Forscher in Stanford und anderen Instituten suchen daher nach schnellen und günstigen Möglichkeiten, um Leckagen in der gesamten Erdgasversorgungskette aufzuspüren.“Während ein großer Teil des Methans in der Atmosphäre aus der Landwirtschaft stammt, treten Erdgaslecks im gesamten Gasverteilungssystem auf", sagte der Stanford-Professor für Geophysik Mark Zoback, Direktor der Erdgasinitiative.

So viel Emissionen wie 43 Mio. Autos pro Jahr

Laut dem Bericht schätze die US-Umweltschutzbehörde, dass die Öl- und Gasindustrie 2016 etwa 8 Mio. t Methan emittierte – das entspräche den Emissionen von 43 ...

Weiterlesen mit PREMIUM
Jetzt 30 Tage gratis testen
Mehr erfahren

Die Redaktion empfiehlt

Wissenschaftler haben ein neues Verfahren entwickelt, mit sich Methanlecks an Biogasanlagen schneller und einfacher feststellen lassen sollen.

Kaufpreise für Ackerflächen überschreiten 100.000 Euro-Marke

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

Schreiben Sie Hinrich Neumann eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Jens Geveke

Der Unterschied zwischen Methanausstoss der Landwirtschaft und des Gasnetzbetreibers ist, dass ein Teil des Methans in der Landwirtschaft betriebsbedingt niemals aufzufangen ist (Kuhmagen), und die Gasnetzbetreiber es durch angemessende Technik sehr wohl können. Wenn da so große Lecks vorhanden sind, muss man auch zeitnah handeln.

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen