UFOP

EU ist weiterhin größter Biodieselhersteller

In der EU wurde ein weiteres Jahr in Folge die Biodieselproduktion gesteigert und macht mehr als ein Drittel der weltweiten Erzeugung aus

Der mit Abstand bedeutendste Biodieselproduzent ist die Europäische Union mit einem Anteil von 34 % an der globalen Produktion, die im Jahr 2018 gut 41 Mio. t. erreichte. Das teilte die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) mit.

Unter dem Begriff „Biodiesel“ werden in der Statistik Biodiesel (FAME = Fettsäuremethylester), Hydrierte Pflanzenöle (HVO) sowie Biokraftstoffmengen aus der Mitverarbeitung von Pflanzenölen in Erdölraffinerien zusammengefasst. Während dies in Europa hauptsächlich Rapsöl ist, wird auf dem amerikanischen Kontinent in erster Linie Sojaöl verwendet.

Sojaöl ist ein Nebenprodukt, das infolge der stetig wachsenden Anbaufläche und Verarbeitung zur Deckung der Schrotnachfrage für die Tierernährung ebenso stetig zunehmend in der Biodieselproduktion eingesetzt wird. Die Biodieselproduktion konzentriert sich auf die EU 28, USA, Brasilien und Argentinien.

Eine große Bedeutung am Biodieselmarkt erlangt inzwischen der südostasiatische Raum. In den Haupterzeugungsländern von Palmöl, Indonesien und Malaysia, wächst die Biodieselproduktion stetig, bedingt durch zunehmende Angebotsüberhänge und dem damit verbundenen Preisdruck auf den Märkten für Pflanzenöl. Diese Länder heben, im Gegensatz zur EU, ihre nationale Beimischungsverpflichtung (Indonesien: B20 / B30) an als Beitrag zur Erzeugerpreisstabilisierung und Reduzierung der Devisenausgaben für Erdölimporte. Die globale Pflanzenölproduktion übersteigt im Wirtschaftsjahr 2019/2020 zum zweiten Mal in Folge die Menge von 200 Mio. t.

Weltkarte

Produktion von Biodiesel 2018 in bedeutenden Ländern (Bildquelle: UFOP)

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Weltweit steigt die Biodiesel-Erzeugung. Den größten Rohstoffanteil macht wie auch schon im Vorjahr Palmöl aus, gefolgt von Soja- und Rapsöl.


von Christian Bothe

Biodiesel

Den Biodieselanteil hierzulande sollte man auch in Richtung B20 und höher beimischen. Das verbessert die CO2 Bilanz und motorentechnisch ist‘s machbar! Ähnliches gilt auch für Bioäthanol und die Beimischung zum Benzin.Leider setzt der Staat, warum auch immer auf E-Mobile und ... mehr anzeigen

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