Fallende Preise für Windkraftanlagen

Im Jahr 2011 sind die durchschnittlichen Preise für Windkraftanlagen auf einen Rekordtiefststand gefallen. Einer Analyse von Bloomberg New Energy Finance zufolge können neue Windparks hinsichtlich der Produktionskosten bereits mit Kohlekraftwerken konkurrieren, zumal die heutigen Windkraftanlagen deutlich effizienter geworden sind.

Im Jahr 2011 sind die durchschnittlichen Preise für Windkraftanlagen auf einen Rekordtiefststand gefallen. Einer Analyse von Bloomberg New Energy Finance zufolge können neue Windparks hinsichtlich der Produktionskosten bereits mit Kohlekraftwerken konkurrieren, zumal die heutigen Windkraftanlagen deutlich effizienter geworden sind.

Wie das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) berichtet, ist der Preis-Index für Windturbinen in den letzten sechs Monaten um vier Prozent gefallen. Er liegt damit bei 0,91 Mio. Euro pro Megawatt. Die Preise für ältere Turbinen sanken im Durchschnitt sogar um 10 Prozent auf 0,85 Mio. Euro pro Megawatt.

Für die Jahre 2012 und 2013 erwarten die Marktteilnehmer noch keine Entspannung – die Preise fallen weiter. Erst im Jahr 2014 werden sie sich voraussichtlich stabilisieren.
Als Ursache für diese Entwicklung wird der Markteintritt neuer Anbieter gesehen. Außerdem sind chinesische Hersteller neuerdings auch auf Märkten wie Brasilien, Chile, Ecuador, Pakistan, Äthopien und Australien vertreten.

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