Photovoltaik

Freiflächenanlagen stark nachgefragt

Bei der jüngsten Solar-Ausschreibung gab es wieder zu viele Gebote. Bayern sieht seine Solarstrategie als Erfolg. Baden-Württemberg bietet einen Leitfaden für Solarparks an.

Der Markt für Photovoltaik-Freiflächenanlagen ist heiß umkämpft. Bei der jüngsten Ausschreibung wurden laut Bundesnetzagentur 153 Gebote mit einem Leistungsumfang von 648 Megawatt abgegeben. Damit war die ausgeschriebene Menge von 150 Megawatt deutlich überzeichnet. Insgesamt erteilte die Bundesnetzagentur 27 Zuschläge für eine zu errichtende Solarleistung von 153 Megawatt.

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschläge lagen zwischen 4,59 ct/kWh und 5,20 ct/kWh. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert betrug 4,90 ct/kWh (Vorrunde 5,47 ct/kWh). In dieser Ausschreibungsrunde wurden elf Gebote aufgrund von Formfehlern oder verspätetem Zugang ausgeschlossen.

Auf der hohen Nachfrage sollte sich niemand ausruhen, mahnt der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE). Ausschreibungen könnten günstige Preise für Photovoltaikanlagen insbesondere dann hervorbringen, wenn die Flächenkulisse weniger restriktiv ist. „Denn der Vergleich der Ergebnisse vergangener Ausschreibungen zeigt deutlich, dass die zunehmende Flächenverknappung die Preise treibt. Wichtig ist daher, dass die Bundesländer von ihrer Länderöffnungsklausel Gebrauch machen“, unterstreicht BNE-Geschäftsführer Robert Busch.

Bayern profitiert

Die Zuschläge der jüngsten Runde gingen ganz überwiegend an Bieter mit...

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Die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG und die CEE Group wollen gemeinsam große Freiflächen-Solaranlagen in Deutschland ohne Förderung realisieren und betreiben.

Ich habe im Jahr 2010 eine Photovoltaikfreiflächenanlage auf einer Ackerfläche geplant und dafür am 28.10.2010 eine Genehmigung vom Stadtrat erhalten.

Die erste Ausschreibungsrunde für Solarparks in diesem Jahr war zweieinhalbfach überzeichnet. Der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 4,8 ct/kWh.