Biogas

Gärrestlagerung: Rechtssicherheit für Biogasanlagen erreicht

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat sich gerade noch rechtzeitig für eine praktikable Lösung bei Gärrestlagerung ausgesprochen.

Gute Nachrichten für Biogasanlagenbetreiber: Im Dezember haben sich das niedersächsische Landwirtschaftsministerium mit dem Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) und demLandvolk Niedersachsen auf eine praktikable Lösung bei der Gärrestlagerung geeinigt. Ohne diese wären die Betreiber Gefahr gelaufen, ihre Anlagen ab Januar 2020 illegal zu betreiben.

Düngeverordnung schreibt neun Monate vor

Hintergrund ist ein Passus der Düngeverordnung, der vorschreibt, dass Betriebe mit einem Viehbesatz von mehr als 3 GV pro Hektar oder ohne eigene...

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LEE warnt: Betreiber in Niedersachsen riskieren bei aktueller Gesetzeslage illegalen Anlagenbetrieb.


Diskussionen zum Artikel

von Eike Bruns

Richtig und vor allem gut

Die neue DüVO soll ja angeblich die Nährstoffbelastung senken. Was hätte es also in Westniedersachsen gebracht wo es strukturelle (gewollt wegen 170 N Grenze) Überschüsse gibt neue Lager zu bauen. Mit zunehmenden Strukturwandel wird es auch weniger Organik geben und Lager werden frei ... mehr anzeigen

von Bernd Müller

Frau Wosnitza

Eine BGA produziert selber keine Nährstoffüberhänge. Alles was reingeht kommt auch wieder raus. Die Nährstoffe werden auf die Fläche bezogen nicht vermehrt. Hinzu kommt, dass viele Nährstoffe wiederum auf Flächen ausgebracht werden die den organischen Dünger besonders gut ... mehr anzeigen

von Kirsten Wosnitza

Es wird spannend

Wie Biogasanlagen ohne nennenswerten Grünland Anteil angesichts der neuen Sperrfristen und Anforderungen an die Herbstdüngung mit einer sechsmonatigen Lagerkapazität auskommen. Es stellt sich die Frage, ob dieser Beschluss wirklich langfristig zur Lösung der Probleme der Betriebe und ... mehr anzeigen

von Gerd Uken

Wo ein Willie ist , ist auch ein Weg

Wenn man das jetzt auch auf die neue Düngeverordnung anwenden könnte.

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