Biokraftstoffe

Gasmobilität bekommt Rückenwind Premium

Ein neues Konsortium will Bio-LNG als Flüssigkraftstoff voranbringen und dazu LNG-Lkw auf die Straße bringen sowie mehr Tankstellen bereitstellen. Neue Hoffnung schöpft die Branche auch aufgrund einer EU-Entscheidung.

Die Partner des Konsortiums BioLNG EuroNet haben sich zum Ziel gesetzt, verflüssigtes Erdgas (LNG) als Kraftstoff für den Schwerlasttransport zu fördern. Das Konsortium besteht aus den Firmen Shell, Disa, Osomo, Scania und Iveco. Sie wollen 2.000 weitere LNG-betriebene Lkw auf die Straßen bringen, 39 LNG-Tankstellen bereitstellen sowie eine Bio-LNG-Produktionsanlage in den Niederlanden in Betrieb nehmen. Diese Maßnahmen sollen die Dekarbonisierung des schweren Straßengüterverkehrs unterstützen.

LNG aus Biomethan

Eine Bio-LNG-Anlage soll pro Jahr 3.000 Millionen Tonnen LNG pro Jahr aus Biomethan produzieren. Dieses wird aus Abfällen gewonnen. Der flüssige Biokraftstoff ist weitgehend schwefelfrei und soll für eine 90-prozentige Reduzierung der CO₂- Emissionen sorgen, gleichzeitig reduziert sich auch der Ausstoß an Stickoxiden und Feinstaub. Entlang der...

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Energie / News

Bio-LNG: Noch ein weiter Weg

vor von Hinrich Neumann

Auf der ausgebuchten Tagung „Bio-LNG im Verkehrssektor“ berichteten internationale Experten über Chancen und Herausforderung des verflüssigten Gaskraftstoffs.

Leserfrage: Grünes Kennzeichen auf einer Demo?

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Josef Meier

3.000 Millionen Tonnen

lese ich in ihrem Beitrag. Da haben wir ja jetzt die gesamte Energieversorgung auf dem Globus endlich gerettet, und das aus einer einzigen Methananlage! Oder nimmt man es neuerdings auch bei Top Agrar nicht mehr so genau mit den Nullen.

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