Krisengespräch zur Windenergie

Gemischte Reaktionen auf Windgipfel Plus

Die Reaktionen auf das heutige Krisentreffen von Wirtschaftsminister Altmaier und der Windbranche reichen von „hoffnungsvoll“ bis „enttäuschend“. Jetzt kommt es auf Taten an.

„Bund und Länder sehen sich in der Verantwortung, an einem Strang ziehen, um den dramatischen Rückgang beim Neubau von Windrädern zu beheben. Dies hat das heute durch den Bundeswirtschaftsminister einberufene Windkraftgespräch deutlich gemacht“, kommentiert Hermann Albers den Krisengipfel zur Windenergie. Vorschläge zur Beschleunigung der schleppenden Genehmigungsverfahren lägen auf dem Tisch und müssten noch diesen Herbst umgesetzt werden. „Darüber waren sich die Teilnehmer des Gesprächs einig”, sagt der Präsident des Bundesverbandes Windenergie (BWE). Mit den Impulsen des heutigen Windenergiegesprächs müssten alle Beteiligten wie Bund, Länder, Kommunen, Behörden und Verbände in eine Positivkommunikation der Energiewende starten. „Einen Schwerpunkt wollen wir dabei auch bei der Teilhabe von Bürgern und Kommunen legen. Unter dem Strich ist klar: Es gibt kein Bekenntnisproblem, es gibt aber ein Handlungsproblem. Dieses muss gelöst werden - schnell und nachprüfbar”, so der BWE-Präsident.

DUH: Mageres Ergebnis

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bezeichnet das Ergebnis des Gesprächs dagegen als „mager“. „Die Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre müssen dringend korrigiert werden, damit die Ausbauzahlen mit...

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Diskussionen zum Artikel

von Gerd Schuette

Das EEG 2017 hat der damalige Wirtschaftsminister Gabriel in Rekordzeit durch die Instanzen gebracht und damit die heutige Flaute beim Ausbau der regenerativen Energie massgeblich herbei geführt. Schon damals war Herr Altmaier beteiligt. Wenn jetzt außer Gesprächsrunden nichts passiert ... mehr anzeigen

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