Windenergie

Höfken fordert Windräder statt Käferfichten

Rheinland-Pflalz ist bereits heute Vorreiter bei Windenergie im Wald. Umweltministerin Ulrike Höfken will auch vom Borkenkäfer befallene Flächen für Windparks nutzen.

Ein gezieltes Repowering von Altanlagen, der Wegfall des Ausbaudeckels im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und eine Regionalisierungskomponente, um die Benachteiligung der südlichen Bundesländer aufzuheben: Diese Maßnahmen schlägt die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken vor, um den Ausbau der Windenergie wiederzubeleben. „Beim Ausbau der Windenergie stehen wir zwar im Ländervergleich mit 20 neuen Windenergieanlagen und einer Leistung von rund 65 Megawatt im ersten Halbjahr 2020 gut da, aber vor sieben Jahren lag der Zubau noch annährend dreimal so hoch. Das zeigt: Wir brauchen dringend wieder eine deutliche Steigerung...

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Diskussionen zum Artikel

von Gerhard Steffek

Windräder statt Käferfichten

Wenn sie das so fordert, dann kann man nur sagen: Welche idiotische Argumentation! Hat sie noch alle? Nun ja, bei Grünen erübrigt sich eigentlich diese Frage.

von Heinrich-Bernhard Muenzebrock

Recht

Nein, sie hat Recht, Recht mit der These, dass Borkenkäfer keine Windräder befallen. Das ist aber alles womit sie Recht hat. Ansonsten sind Windräder in der Natur nicht angesagt. Solange mit der Errichtung dieser Anlagen nicht die Speicherung der Energie verknüpft ist, solange haben ... mehr anzeigen

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