Bioenergie

Keine Sommerpause für den Klimaschutz

Anlässlich der gestrigen Sitzung des Klimakabinetts drängen Verbände auf wichtige Weichenstellungen bei der Bioenergie, die nicht weiter verzögert werden dürften.

„Der Klimaschutz darf keine Sommerpause machen – und das muss sich auch in den Ergebnissen und dem Fortschritt des Klimakabinetts widerspiegeln“, erklärt Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüros Bioenergie. Dieses wird getragen vom Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE), dem Deutschen Bauernverband e.V. (DBV), dem Fachverband Biogas e.V. (FvB) und dem Fachverband Holzenergie (FVH).

Die Branche befürchtet, dass das Klimakabinett wichtige Entscheidungen auf die lange Bank in den Herbst verschiebe. „Dabei ließen sich kurzfristig entscheidende Maßnahmen umsetzen und bestehende Klimaschutzleistungen ausbauen“, so Rostek weiter. „Als Bioenergiebranche sparen wir schon jetzt über alle Sektoren hinweg knapp 65 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ein und tragen damit maßgeblich zum Klimaschutz bei.“

Ersatz von fossilen Brennstoffen

Aus Sicht der Bioenergieverbände muss die klimafreundliche Wirkung der Bioenergie als Ersatz für fossile Energieträger jetzt gestärkt werden. Denn die Bioenergie sei bereit, noch mehr zu leisten und beim Erreichen des Klimaschutzziels der Bundesregierung für das Jahr 2030 eine zentrale und konstruktive Rolle einzunehmen. Das kommunizieren die Branchenverbände auch konzentriert bei Twitter unter dem Hashtag #Bioenergy4Climate. Die Verbände fordern darin das Klimakabinett auf, die Klimaschutzbestrebungen der Bundesregierung zu intensivieren und die Chance der heutigen Klimakabinettssitzung zu nutzen. Hierzu hatten die Verbände schon im Mai 2019 eine Reihe an Vorschlägen in einem gemeinsamen Positionspapier erarbeitet.

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