Klimaschutz geht anders

Klimaschutz mit Biokraftstoffen: Jetzt zulassen, was geht Plus

Ein Schritt vor, zwei zurück, hin und wieder auch zur Seite: An diese Schrittfolge erinnert die Politik, wenn sie den Einsatz von Biokraftstoffen in der Landwirtschaft "lenken" will.

Ein Kommentar von Katja Stückemann, Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben:

Es wäre so viel möglich: Landwirte könnten hier und heute einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten – durch den Einsatz von Biodiesel und Rapsölkraftstoff sowie durch die Vergärung von Rest- und Abfallstoffen wie Gülle und Mist und die anschließende Aufbereitung zu Biomethan als Kraftstoff. Wissen, Technik und Nachfrage sind genauso vorhanden wie der Wille zu handeln. Das Einzige, woran es ­krachend scheitert, sind verlässliche und durchdachte politische Rahmenbedingungen.

Ein Beispiel für das Politikchaos ist der Umgang mit Rapsölkraftstoff. Bereits Anfang dieses Jahrtausends setzte die Bundesregierung ein klares Zeichen für die Abkehr von der Nutzung fossilen Diesels in der Landwirtschaft. 2005 führte sie einen Mengendeckel auf die...


Diskussionen zum Artikel

von Christian Bothe

Verbrenner

Eben bei T-online gelesen.Die EU möchte,das ab 2025 keine Verbrennungsmotoren in der EU mehr produziert werden...Jetzt drehen die vollkommen am Rad und Deutschland sollte sich überlegen,wie lange sie diesen Unfug als größter Nettozahler der EU noch ertragen wollen.Großbritannien ist ... mehr anzeigen

von Christian Bothe

Biokraftstoffe

Das zeigt uns wieder einmal wie die Bundesregierung Politik ohne Sinn und Verstand in Sachen Alternativkraftstoffen gestaltet. Schulze und Co. lassen grüßen. Die LW bietet alle Möglichkeiten den CO2-Ausstoß zu senken und der Staat boykottiert das mit unsachlichen Begründungen und ... mehr anzeigen

von Guido Müller

Elsbett-Motor

Ich kann mich noch sehr gut erinnern. Ich hatte damals die ernsthafte Absicht, mein Auto umrüsten zu lassen, war aber etwas zu weit entfernt, bzw. ich hätte müssen 2 Tage warten. Ich meine die Umrüstung hätte 3000,- DM gekostet. Es konnten alle pflanzlichen Öle Salatöl, ... mehr anzeigen

von Guido Müller

Elsbeth-Motor

Wer erinnert sich noch? ------ Die Geschichte ist hier noch einmal niedergeschrieben. https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Hilpoltstein-Ich-bin-froh-wenn-es-abgerissen-wird ---------- Auszüge:" ... Der spätere VW-Chef Ferdinand Piëch kommt immer wieder nach ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Elsbett hatte ich schon vergessen. Das ist dumm gewesen, Herr Müller.

Aber mir fehlt die Ahnung.

von Klaus Fiederling

Werter Herr Schlotmann,

konservativ geschätzt, gewinnt man von einem Hektar Raps etwa 1.000 Liter Rapsöl. Es bleiben dabei noch ca. 2 Tonnen eiweißreicher Presskuchen übrig, der sowohl für die menschliche wie auch tierische Ernährung zur Verfügung steht. Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von ... mehr anzeigen

von Klaus Schlotmann

Energieleistung je ha

Wie viel Energie, in KW umgerechnet, kann man denn von einem ha Raps bei Durchschnittserträgen erzielen??????????

von Eugen Mack

Einfach mal ausrechnen , ein Lieter Öl = 10 Kwh , ein kg Preßkuchen entspricht durch das höerwertige Eiweiß auch za. 10Kwh

von Klaus Fiederling

Ewig Gestrige haben wieder einmal Oberwasser gewonnen...

Und eben diese fatale „Gestrigkeit“ trägt auch noch das Deckmäntelchen des Fortschritts. Über das gnadenlose Finanzinstrument „Besteuerung“ -im Miminum landen dabei 500,00 € pro Hektar Raps im Steuersäckel, ohne nur einen Finger krümmen zu müssen- hat man dieser ... mehr anzeigen

von Bernhard ter Veen

mit einem Tross

von Energie-Öl-Kohle Lobbyisten und den davon schon mehr als abhängigen Politikern welche dann auch noch in den Konzernaufsichtsräten sitzen, wo alles was auf NICHT Fossiler Grundlage entwickelt und entstanden ist, sofort aufgekauft und in HochsicherheitsSchubladen verschwindet um ja ... mehr anzeigen

von Hans Spießl

Der Schwachsinn geht weiter

Heizöl fahren Franzosen, Luxenburg,.... !!! warum geht das in Deutschland nicht?

von Leon Blitgen

Heizöl

Auch die Luxembourger dürfen kein Heizöl fahren!!!

von Thomas u. Helmut Gahse GbR

Man könnte auch wieder zurück

zum Pferdezug. Pferde sind die wenigen Tiere die mit dem überständigen Aufwuchs von Extensivflächen zufrieden sind.

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