Klimaschutz

Klimaschutzgesetz soll noch 2019 kommen Premium

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold erläuterte in Berlin, dass das Klimaschutzgesetz nun vom gesamten Kabinett verabschiedet werde.

Ein Klimaschutzgesetz, basierend auf den durch das Klimakabinett vereinbarten Maßnahmen, soll laut dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold (SPD), noch in diesem Jahr "aufs Gleis gesetzt werden". Während einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses am Montag sagte Pronold, das vom Klimakabinett in der vergangenen Woche beschlossene Klimaschutzgesetz werde nun vom gesamten Kabinett verabschiedet und müsse dann noch den Bundestag und den Bundesrat passieren.

Für die CO₂ ausstoßenden Bereiche würden damit verbindliche Einsparziele festgelegt, sagte der Staatssekretär. Beschlossen worden sei durch das Klimakabinett auch ein Mechanismus zur fortlaufenden jährlichen Überprüfung und Anpassung der Ziele. Dieser Mechanismus stelle einen neuen Schritt dar, sagte Pronold. „Ich bin mir sehr sicher: Es muss auch nachjustiert werden“, betonte er.

Parents for Future fordern rasches Klimaschutzgesetz

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Guido Müller

Klima und Gletscherschmelze

von Heinrich-Bernhard Muenzebrock Totaler Quatsch Soviel Müll auf einem Haufen habe ich noch nicht gelesen: Parents for future und der Staatssekretär für Klimaschutz fordern die Absenkung des CO².... Diesen Kommentar muss ich voll und ganz unterstützen. Es kommt mir vor, als ob beide, Staatssekretär und PfF- Aktivistin nicht einmal einen Hauptschulabschluss hätten. Zwei beispiele: Der Meeresspiegel steigt, weil das Eis im Nordmeer schmilzt, Gletscher werden "beerdigt", weil sie schmelzen. Mach ein Glas randvoll voll mit Eiswürfel und fülle Wasser auf. Das Glas wird nach dem Schmelzen der Eiswürfel garantiert nicht überlaufen. Das gleiche gilt mit dem Eis, das sich im Meer befindet. Gletscher: Die ersten Gletscher wachsen wieder von SaW Redaktion - Schweiz am Wochenende 28.9.2013 Geschichte der Schwankungen der Alpengletscher. Von E. Richter in Graz. Richter-Geschichte-der-Schwankungen-der-Alpengletscher-Alpenvereins_Zeitschrift-1891 Ein dermaßen aufklärender Bericht über die Gletscher. Auszug ...Früher glaubte man allerdings, dass zwischen den Vorstössen der Gletscher und den sie veranlassenden grossen Schneefällen viele Jahrzehnte, ja Jahrhunderte lägen. Aber schon 1858 hatte Sonklar die Ansicht aufgestellt, dass die Wirkung »eines sehr schlechten Jahres (dem andere ähnliche vorhergegangen sind), auf den Anwuchs der Gletscher sich schon im ersten oder zweiten Jahre darnach zu... oder: 1595. Vorrückung des Gétrozgletschers ins Bagnethal, Anstauung eines Sees mit verheerendem Ausbruch. Münster, Cosmographie, S. 494, am 25. Juni 1595 »ist ein Theil des Gétrozgletschers in die Dranca gestürzte. ...3. Vorstossperiode von 1680. 1676. Beginn des Vorgehens des Vernagtgletschers. • 1677. Der Vernagtgletscher erreicht den Boden des Rofenthales. ...Der Sommer von 1 540 war einer der heissesten und trockensten des Jahrhunderts und als solcher durch viele Jahrzehnte hin bekannt. Alle Schweizer Chronisten gedenken desselben; die Flüsse und Bäche vertrockneten, die Weinlese begann bereits im August und war vor Michaelis beendigt ... Klimaschutz ist eine Anmaßung des Menschen in bisher nicht dagewesener Form. Früher wurden nach Katastrophen Kapellen gebaut und Bittprozessionen abgehalten, heute werde CO2-Steuern erhoben.

von Jens Geveke

@Muenzebrock

Die Leute wachen gerade auf und erkennen die Wahrheit: Die Wahrheit ist, dass wir soviel CO2 in die Atmosphäre entlassen, dass wir das Leben auf diesem Planeten in den nächsten 100 Jahren radikal verändert. Und zur Wahrheit gehört auch, dass wir es verhindern können, wenn China, Indien und USA mitmachen. Und damit sie mitmachen, dürfen wir nicht aufhören. Der Aufwand jetzt gegenzusteuern ist wesentlich geringer, als den Klimawandel zu akzeptieren. Sogar Rußland hat jetzt seine Aktivitäten beschlossen, weil man sieht dort, dass die Wälder in Sibiren brennen und die Häuser im ehemaligen Permarostboden versinken. Und die Demonstrationen weltweit werden zunehmen, da immer mehr junge Menschen begreifen, was da gerade auf unserem Planeten passiert. Und die sind alle untereinander vernetzt. Keiner wird denen noch etwas vormachen. Wenn Wissenschaft und alle unter 30 das gleiche Denken, hat es der Populismus schwer.

von Heinrich-Bernhard Muenzebrock

Totaler Quatsch

Soviel Müll auf einem Haufen habe ich noch nicht gelesen: Parents for future und der Staatssekretär für Klimaschutz fordern die Absenkung des CO² Ausstoss auf 265 Mio. to. im Jahr 2030. Das ist, nach meiner Meinung, so unrealistisch, wie ein Winter mit +30 Grad Außentemperatur. Wie kann man so einen Blödsinn verbreiten während andere Länder wie China ihren CO² Ausstoß bis dahin mehr als verdoppeln. Dort geht alle 2 Wochen ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb. In den USA und Indien ist die Entwicklung ähnlich. Wann werden diese Leute endlich aufwachen und die Wahrheit erkennen. Zu der "Parents for future" Bewegung fällt mir nur ein: "Je oller je doller". Dabei sollten die Erwachsenen es besser wissen.

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