Koalitionsvertrag: So will die Regierung die Energiewende voranbringen

Die mögliche Große Koalition will die erneuerbaren Energien deutlich stärker ausbauen, auch um den zusätzlichen Strombedarf zum Erreichen der Klimaschutzziele im Verkehr, in Gebäuden und in der Industrie zu decken. 


Die neue Regierung will viele Defizite bei der Energiewende ausräumen, z.B. beim Stromnetzausbau. (Bildquelle: Neumann)

Auf gerade einmal vier Seiten beschäftigt sich der gestern (07.02.18) verabschiedete, 177 starke Koalitionsvertrag der möglichen Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD mit dem Thema Energiewende. Das ist weniger als die Hälfte des Umfangs, den der Koalitionsvertrag der letzten GroKo im Jahr 2013 hatte. Dafür gibt es in dem aktuellen Papier neben vielen sehr vagen Ankündigungen einige konkrete Hinweise darauf, dass die neue Regierung den Ausbau der erneuerbaren Energien stärker voranbringen und damit Fehler am bisherigen Fördersystem korrigieren will:

Immer wieder ist die Rede davon, dass die Energiewende internationaler ausgerichtet und in den europäischen Zusammenhang eingebettet werden soll.  Das soll die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Firmen im Bereich erneuerbare Energien stärken, aber auch die Kosten für Energie senken. Auch soll es bilaterale Energiepartnerschaften geben.

  1. Die Bioenergie trägt zur Erreichung der Klimaziele im Energie- und Verkehrssektor
  2. 4107  bei. Den Bestand von Bioenergieanlagen wollen wir im Zuge der Ausschreibungen
  3. 4108  weiterentwickeln. Die Reststoffverwertung werden wir verstärken und den Einsatz
  4. 4109  von Blühpflanzen erhöhen.

Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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