Kohleausstieg muss schneller kommen

Klimaschädliche Kohlekraftwerke bremsen die Energiewende und müssen daher deutlich früher vom Netz als geplant, fordern Wissenschaftler und Politiker.

Braun- und Steinkohle sind nicht nur für 80 % der CO₂-Emissionen in der deutschen Stromwirtschaft verantwortlich, sie bremsen auch die Energiewende und verursachen unüberschaubare Umwelt-, Gesundheits- und Sanierungskosten. Mit diesen Argumenten setzen sich die „Grünen“ im Bundestag für einen beschleunigten Ausstieg aus der Kohleverstromung ein. Dafür hat die Fraktion einen Zehnpunkteplan entwickelt, nach dem u.a. der Braunkohletagebau verboten werden, CO₂-Budgets für fossile Kraftwerke eingeführt und der Emissionshandel in Gang gebracht werden sollte. „Raus aus der Kohle, rein in die erneuerbare Stromwelt“, lautet das Motto der Grünen, die den Ausstieg auch im Bundestagswahlkampf thematisieren wollen.

Unterstützung erhalten die Politiker jetzt vom Öko-Institut und der Prognos AG. Beide Institute haben im Auftrag des WWF Deutschland erstmalig berechnet, welche Emissionsminderungsstrategien im deutschen Stromsektor...


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