Energiewende in Bayern

Lob und Kritik für Aiwangers Aktionsprogramm Plus

Während die Bioenergiebranche die lange Liste an Impulsen für die Energiewende lobt, gibt es Kritik von der Opposition vor allem zur Windenergie.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger will mit seinem Impulsprogramm u.a. die Holzenergie in Bayern voranbringen. Schon 2022 sollen 20 Prozent der Gesamtwärmeerzeugung aus der nachhaltigen Wärmequelle Holz stammen. „Das ist aus unserer Sicht genau richtig. Dazu soll das Heizen mit Holz gestärkt werden und zwar über eine Erhöhung der finanziellen Ausstattung des bayerischen Förderprogramms BioKlima eine sinnvolle Maßnahme. Insbesondere ist auch hervorzuheben, dass die Prozesswärmeerzeugung mit Holz von Minister Aiwanger unterstützt wird“, sagt Sebastian Henghuber, Vorstandsmitglied des Bundesverband Bioenergie e.V. und Leiter der Landesgruppe Bayern des Fachverbandes Holzenergie (FVH). Hierin sieht der FVH besonders großes Potenzial für Treibhausgaseinsparungen, da Prozesswärme in der Industrie aktuell fast ausschließlich über fossile Energieträger wie Öl, Kohle oder Erdgas gedeckt wird.

Positive Signale für die angeschlagene Biogasbranche

„Das Staatsministerium von Hubert Aiwanger geht mit dem vorgestellten Aktionsprogramm Energie einen wichtigen Schritt voran in Richtung Zukunftsperspektive für die Biogasbranche. Es wird deutlich, dass nicht nur die Sicherung von...

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vor von Hinrich Neumann

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