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Nachhaltigkeitsverordnung: Bioenergiebranche begrüßt längere Übergangsfrist

Biogas- und Holzheizkraftanlagenbetreiber müssen eingesetzte Biomasse erst ab dem 1.1.2023 zertifiziert haben. Das Hauptstadtbüro Bioenergie begrüßt das, fordert aber den Abbau weiterer Hürden.

Die Bundesregierung hat in der Änderungsverordnung der Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV) die Übergangsfrist für die Auditierungen um ein halbes Jahr auf 31.12.2022 verlängert. „Für hunderte Biogasanlagen und Holzheizkraftwerke schafft die Verlängerung der Übergangsfrist für die Auditierungen endlich die Möglichkeit, sich fristgerecht zertifizieren zu lassen, ohne die EEG-Vergütung zu verlieren. Angesichts des Engpasses an verfügbaren Auditoren ist die Verlängerung eine lange überfällige Entscheidung“, erklärt Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüros Bioenergie (HBB). Das Hauptstadtbüro Bioenergie rät aber dringend an, die Einführung der Nachhaltigkeitszertifizierung – wie im europäischen Emissionshandel auch – komplett um ein Jahr zu verschieben, um die erforderlichen Umstellungen der Biomasselieferungen und die Zertifizierung entlang der gesamten Lieferkette durchführen zu können. Zudem weißt Rostek darauf hin, dass Betreiber unabhängig von dem nun später möglichen Termin für die Auditierung weitreichende Vorgaben der BioSt-NachV bereits seit Beginn des Jahres einhalten müssen.

Noch ungeklärte Fragen

Die insgesamt zu kurze Einführungsfrist von drei Wochen Ende letzten Jahres führt zudem zu ungeklärten Fragen in der praktischen Umsetzung der Verordnung. Viele Fragen sind auch deswegen offen, da die Umsetzungsverordnung zu den freiwilligen Zertifizierungssystemen von der EU erst in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde und zu den Nachhaltigkeitsanforderungen im...

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