Bioökonomie

Nachwachsende Rohstoffe: Wissenschaftler fordern faire Spielregeln Plus

In einer Stellungnahme reagieren das Deutsche Biomasseforschungszentrum sowie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung auf die Nationale Bioökonomiestrategie.

Reifen aus Löwenzahn, Autotüren aus Hanffasern oder Gummistiefel aus Mais: Deutschland setzt beim Ausbau der Bioökonomie auf nachwachsende Rohstoffe. Am vergangenen Mittwoch (15.01.) hat das Bundeskabinett dazu die Nationale Bioökonomiestrategie beschlossen. Die Bundesregierung bündelt darin ihre bisherigen Aktivitäten zur Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen und stellt die Weichen für die weitere Gestaltung. Federführend dabei werden das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sein. „In einem Bioökonomierat wollen wir unter Einbindung der Gesellschaft zudem die Grenzen und Zielkonflikte der Bioökonomie diskutieren. So darf der steigende Bedarf nach nachwachsenden Rohstoffen etwa nicht zu einer Gefährdung der Ernährungssicherung führen“, betont Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: "Nicht zuletzt der Klimawandel zwingt uns zum Umdenken. Wir müssen alles dafür tun, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und dabei wirtschaftlich stark zu bleiben. Die Bioökonomie ist für beides ein...

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Diskussionen zum Artikel

von Erwin Schmidbauer

Wettbewerbsverzerrungen

Diese "Wettbewerbsverzerrungen" kommen daher, dass nun mal die Herstellung von Produkten nachwachsender Rohstoffe heute noch zu teuer ist. Zu glauben, die Differenz müsste man einfach den anderen Produkten aufschlagen, um die Umweltkosten abzudecken, ist vielleicht populär aber hat ... mehr anzeigen

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