Biogastagung

Neue Ideen für die Strohvergärung

Die 4. Dingolfinger Biogastagung beschäftigt sich am 12.2.20 mit der Vergärung von Stroh, Mist, Miscanthus und Gülle.

Zum 4.Mal veranstaltet die ProFair Consult + Project GmbH in Kooperation mit dem C.A.R.M.E.N. e.V. und dem Fachverband Biogas die Biogastagung im bayerischen Dingolfing. Der diesjährige Termin ist der 12. Februar 2020. Unter dem Motto „Stroh, Gras, Biogas“ gibt es 17 Vorträge und eine Speedpräsentation der Aussteller. Eingangs referiert Dr. Stefan Rauh, Geschäftsführer des Fachverbandes Biogas, über den aktuellen Stand der EEG-Novelle und die Chancen durch die europäische Richtlinie „RED II“ für die Gülle-Stroh-Vergärung.

Es folgen im Halbstundentakt Präsentationen zur Substrataufbereitung, dem Einsatz von Miscanthus, Optimierung der Methanausbeute und des Themenbereichs der Vergärung von Getreidestroh und Hühnertrockenkot. Auch Logistik und Kostenbewertung verschiedener Strohnutzungsstrategien sind Themen der Vorträge genauso wie Enzym- und Wirkstoffmischungen. Economizer stellt die Thermodruckhydrolyse vor.

Den Abschluss der Tagung bilden zwei Praktikervorträge. Gerhard Zöls berichtet über seine Erfahrungen mit Maisstrohvergärung. Und Burkhard Koch-Bertram wird über seine Praxis mit der Vergärung von Gülle/Mist/Maisstroh berichten.

Alle weiteren Infos wie das Programm und die Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

Die Redaktion empfiehlt

Die Biogasfachtagung „Biogas aus Stroh“ widmet sich erstmals an zwei Tagen einer breiten Palette an Themen, von der Mistvergärung bis hin zur Düngerproduktion.

Das Biogas Forum Bayern hat eine Fachinformation zu Maisstroh als Biogassubstrat veröffentlicht. Diese können Sie kostenlos herunterladen.

Auf einer Tagung zum Thema Körnermaisstroh am 14. März in Grub (Bayern) berichteten Wissenschaftler und Praktiker über neue Erfahrungen mit Maisstroh als Biogassubstrat.


Diskussionen zum Artikel

von Dirk Hansen

Strohaufschluss

Gab es früher überall in DK. Das Stroh wurde gepresst, gestapelt und luftdicht mit Silofolie abgedeckt. Dann wurde es unter der Folie mit Ammoniak begast. Heraus kam dann Stroh mit dem Futterwert von mittlerem Heu und wurde beim Jungvieh und trockenen Kühen eingesetzt. Ob diese Methode ... mehr anzeigen

von Christian Bothe

Stroh

Kann man natürlich auch verfüttern.Wurde in der DDR gemacht und über Kaltpelletieranlagen und NaOH Aufschluss an Rinder als Strohpellet verfüttert(Prof.Bergner,Humboldt-Uni).Habe auch ich im VEG erfolgreich angewendet.

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