Webinartermine

Neues zu Windenergie, Holz, Pflanzenöl und Agrophotovoltaik

Auf aktuellen Webinaren bzw. Webkonferenzen können Sie sich bequem von zuhause aus über verschiedene Themen zu erneuerbaren Energien informieren.

Auch in den nächsten Wochen finden coronabedingt viele Veranstaltungen nicht statt. Die Weiterbildungsexperten von Landschafftenergie Bayern, C.A.R.M.E.N. e.V. oder der Bundesverband Windenergie haben deshalb aktuelle Themen in Form von Vorträgen, Webinaren oder Webkonferenzen aufbereitet. Wir stellen Ihnen hier aktuelle Termine vor.

22. Juli, 13:00 bis 17:30: Agrophotovoltaik

Bei der Agrophotovoltaik werden Freiflächen-PV-Anlagen so gebaut, dass auf der gleichen Fläche unter oder zwischen den Modulen Ackerbau möglich ist. Das bringt viele Vorteile wie die Experten aus Forschung und Industrie in ihren Beiträgen während der Webkonferenz zeigen. Auch der rechtliche Rahmen wird beleuchtet und wegweisende Projekte im In- und Ausland vorgestellt. An der abschließenden Podiumsdiskussion können sich alle Teilnehmer der Konferenz per Chat beteiligen. Die Teilnahme ist kostenlos (www.landschafftenergie.bayern/veranstaltungen)

23. Juli, 10:00 bis 11:40: „Die Kohlenstoffspeicher Wald, Holzprodukte und Moore“

Wälder haben eine Schlüsselfunktion im Klimaschutz, da sie durch den Aufbau von Biomasse und die Anreicherung von Kohlenstoff im Boden der Atmosphäre aktiv Kohlendioxid entziehen. Wald und Holzprodukte speichern so knapp 700 Mio. Tonnen Kohlenstoff. Maximale Speicherfunktion entfaltet eine Kombination aus Holzvorratsaufbau im Wald mit stofflicher Holzverwendung und abschließender energetischer Nutzung. In der Konferenz geht es um Kohlenstoffspeicherung in Wäldern und in Holzrohstoffen sowie um die Klimawirkung von Mooren. Die Anmeldung erfolgt über den Software-Anbieter edudip GmbH mit dem folgenden Anmeldelink: https://www.edudip.com/de/webinar/die-kohlenstoffspeicher-wald-holzprodukte-moore/297100

28. Juli ab 10 Uhr: „KW(K)K – Wege zur Defossilisierung“

Um eine vielversprechende Technologie der Energiewende geht es am 28. Juli 2020 in der Online-Veranstaltung „KW(K)K – Wege zur Defossilisierung“. Für einen zukunftsfähigen Betrieb müssen KW(K)K-Anlagen Brennstoffe aus nicht-fossilen Quellen verwenden. Hier gibt es verschiedene Ansätze, wie die KW(K)K ihren Beitrag zur Energiewende leisten kann. Energieträger wie Wasserstoff, Methan und Holzgas werden bereits heute in KW(K)K-Anlagen eingesetzt. Mittels Sorptionstechnik kann bei Bedarf auch die Kälteversorgung sichergestellt werden. Die Referenten der Webkonferenz greifen Impulse aus der Praxis und der Forschung zur nachhaltigen Erzeugung und Verwertung der genannten Energieträger auf und stellen mögliche Konzepte (www.carmen-ev.de).

29. Juli, 11:00 bis 12:30: Finanzielle Beteiligung von Bürgern und Kommunen in der Praxis – Ansätze und Umsetzung

Finanzielle Beteiligungssangebote bei Windparks werden immer häufiger zum Standard. Die Ausgestaltung dieser Beteiligungen kann sich aber von Fall zu Fall oder von Region zu Region stark unterscheiden. Aus Sicht der Projektierung stellt sich vor allem die Frage, welche Beteiligungsform ist vor Ort tatsächlich zielführend und zudem kostengünstig in der Ausgestaltung? Gerade vor dem Hintergrund der steigenden Bedeutung zeigt dieses Webinar die gängigen Gestaltungsmöglichkeiten finanzieller Beteiligungen und skizziert Möglichkeiten der zielgerichteten Strukturierung anhand praktischer Beispiele.

In diesem Webinar werden folgende Themen behandelt:

  • Einordnung von Begrifflichkeiten und Beteiligungsmodellen in der Praxis
  • Bürgerbeteiligung aus Sicht von Bürgern, der Kommune und des Projektentwicklers
  • Regionale Besonderheiten von Beteiligungsmodellen
  • Erfahrungen und Ansätze zum nachhaltigen Interessensausgleich

Weitere Infos finden Sie hier.

30. Juli, 14:00 bis 15:00: Klimaschutz in der Landwirtschaft: Was können Biokraftstoffe leisten?

Der Schutz des Klimas ist auch in der Landwirtschaft ein zentrales Thema. Das Klimaschutzgesetz der Deutschen Bundesregierung gibt vor, dass Treibhausgase (THG) in der Landwirtschaft bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 34 % verringert werden sollen. Landwirtschaftliche Emissionen (z.B. Methan-Emissionen aus der Tierhaltung) lassen sich jedoch nur bedingt vermeiden. Um Treibhausgase zu reduzieren, müssen Landwirte an jeder möglichen Stellschraube ansetzen. Eine erfolgversprechende Möglichkeit ist der verstärkte Einsatz von Biokraftstoffen.

Sie kommen längst in landwirtschaftlichen Maschinen zum Einsatz und sind als Kraftstoff eine echte Alternative. Durch die Nutzung werden Emissionen gesenkt und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Wird der Biokraftstoff lokal erzeugt, ist dieser umso höher.

Der Online-Vortrag gibt einen Überblick über die Herausforderungen der Klimaschutzziele für die Landwirtschaft, die Maßnahmen des Klimaschutzprogramms 2030 und die Möglichkeiten die THG-Emissionen durch den vermehrten Einsatz von Biokraftstoffen in landwirtschaftlichen Maschinen zu senken (https://www.landschafftenergie.bayern/veranstaltungen/klimaschutz-in-der-landwirtschaft-was-koennen-biokraftstoffe-leisten/)

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