NRW setzt auf Repowering seiner Windenergieanlagen

Nordrhein-Westfalen kann seine Klimaschutzziele nur durch eine verstärkte Nutzung der Windenergie einschließlich des Repowerings, also des Tauschens alter gegen neue Anlagen, erreichen. Das hat Landwirtschaftsminister Johannes Remmel auf einer Veranstaltung erklärt.

Nordrhein-Westfalen kann seine Klimaschutzziele nur durch eine verstärkte Nutzung der Windenergie einschließlich des Repowerings, also des Tauschens alter gegen neue Anlagen, erreichen. Das hat Landwirtschaftsminister Johannes Remmel auf einer Veranstaltung erklärt.

Durch das Repowering „stärken wir unsere Region als modernen Energieerzeuger und machen NRW fit für die Zukunft“, betonte der Ressortchef. Die Kommunen profitierten durch steigende Gewerbesteuereinnahmen und zusätzliche Arbeitsplätze. Durch die Modernisierung steige die Effizienz der Anlagen, wodurch der Stromertrag und in der Folge auch die die Erlöse für die Anlagenbetreiber nach oben gingen. Darüber hinaus trage das Repowering auch zu einer Konzentration im Landschaftsbild bei, wenn viele verstreut stehende Anlagen abgebaut und neue Anlagen mit gleicher Höhe an einem Ort konzentriert würden.

Der Windenergieexperte Gerd Marx von der EnergieAgentur.NRW bekräftigte: „Es lohnt sich auch unter energetischen und ökonomischen Gesichtspunkten, leistungsschwache Alt-Anlagen zu ersetzen, auch schon vor Ablauf der ursprünglich veranschlagten technischen ‚Lebensdauer‘.“ Die Entwicklungen der vergangenen Jahre machten es möglich, dass der Stromertrag sich vervielfache, wenn eine solche Alt-Anlage durch eine Anlage mit dem zum Beispiel doppelten Rotordurchmesser ersetzt werde.

Dass Repowering von zunehmender Bedeutung im planerischen Prozess ist, zeigt der Zwischenbericht der Studie „Repowering in NRW 2012 - Stand und Perspektiven“ des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR), der auf der Veranstaltung vorgestellt wurde. (AgE)