Die Bürgerwerke bieten ab Jahreswechsel neben 100 % erneuerbarem Bürgerstrom auch BürgerÖkogas an, bei dem Verbraucher zwischen Ökogas mit 5, 10 oder 100 % Biogas-Anteil wählen können. Viele Haushalte in Deutschland heizen oder kochen mit Gas, aber die wenigsten wissen, woher ihr Gas stammt und wohin ihre Ausgaben für den Gasverbrauch fließen. Mit der Nutzung von BürgerÖkogas würden die Verbraucher die Energiewende in Bürgerhand mit 0,3 Cent pro Kilowattstunde fördern, so der Anbieter. Der Förderbetrag kommt den über 90 Energiegenossenschaften der Bürgerwerke-Gemeinschaft zugute, die damit weitere Erneuerbare-Energien-Projekte umsetzen.
Das Biogas wird ausschließlich aus organischen Reststoffen gewonnen, die bei der Verarbeitung von Zuckerrüben in einer Fabrik in Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) anfallen. "Uns war wichtig, dass wir die Energieherkunft für unsere Kunden nachvollziehbar machen", erklärt Bürgerwerke-Vorstand Kai Hock die Entscheidung für diesen Erzeuger.
Direkte Verbindung zum Verbraucher
Während die erneuerbaren Energien im Stromsektor bereits einen relevanten Erzeugungsanteil erreichen konnten, steht die Umstellung der Wärmeversorgung noch am Anfang und stellt eine der größten Herausforderungen der Energiewende dar. Bislang gibt es kaum genossenschaftliche Erzeugungsanlagen für erneuerbares Gas. Das möchten die Bürgerwerke mittelfristig ändern. „Wichtigste Grundlage für die Errichtung bürgereigener Erzeugungsanlagen ist wie beim Strom die direkte Versorgung von Verbrauchern. Wir freuen uns deshalb über jeden Haushalt, der uns durch den Bezug von BürgerÖkogas bei der Umsetzung der Wärmewende unterstützt“, so Hock. Weitere Informationen zum Ökogas-Angebot der Bürgerwerke finden sich unter http://www.buergerwerke.de/oekogas.