Perspektiven der regionalen Stromvermarktung 

In einem Fachgespräch erläutern Experten verschiedene Vermarktungsmodelle für erneuerbare Energieanlagen.

Ziel der Politik ist es, die erneuerbaren Energien vollständig in den Strommarkt zu integrieren. Anlagenbetreiber mit einer installierten Leistung ab 100 kW müssen deshalb bereits seit 2016 den erzeugten Strom direkt vermarkten. Doch auch für Bestandsanlagen und kleinere Anlagen können freiwillig in die Direktvermarktung wechseln.

Regionale Stromtarife spielen zudem eine immer wichtigere Rolle im Portfolio vieler Energieversorgungsunternehmen und stellen auch für den Weiterbetrieb nach Förderende eine Alternative dar. Dabei bietet der Einsatz der Blockchain-Technologie neue Möglichkeiten für den dezentralen Stromhandel auf regionaler Ebene.

Unter welchen Bedingungen diese Schritte sinnvoll sind und was dabei beachtet werden muss, erläutern verschiedene Experten in dem Fachgespräch „Perspektiven der Stromvermarktung – Regional und nachhaltig“ am Mittwoch, den 21. März 2018 ab 10:00 Uhr an der Technischen Hochschule Ingolstadt.

Das Fachgespräch informiert über Chancen und Voraussetzungen der Vermarktung von erneuerbarem Strom, Rechte und Pflichten der Anlagenbetreiber sowie die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen im EEG 2017. Desweiteren werden innovative Geschäftsmodelle mit Praxisbeispielen dargestellt.

Die Veranstaltung Das Fachgespräch erfolgt in Kooperation mit dem Institut für neue Energie-Systeme der TH Ingolstadt und gibt einen Überblick über die verschiedenen Vermarktungsmodelle für erneuerbare Energieanlagen.

Wirtschaftlichkeit und Praxisbeispiele

Im Rahmen der Veranstaltung werden sowohl betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte erörtert als auch der rechtliche Rahmen erläutert. Im Fokus stehen dabei unter anderem regionale Vermarktungsmodelle sowie die Blockchain-Technologie als Möglichkeit der digitalen Erfassung und Verteilung von Strommengen. Wie innovative Konzepte zur regionalen Vermarktung von erneuerbarem Strom aussehen können wird durch Praxisbeispiele veranschaulicht.

Die Vortragsthemen:

  • Der Weg in die EEG-Direktvermarktung

  • Anforderungen und Möglichkeiten der sonstigen Direktvermarktung
  • Stromdirektlieferung als mögliches Geschäftsmodell?

  • Vertragsgestaltung bei Direktvermarktung und Direktlieferung
  • Das neue Regionalnachweisregister – Aufbau und Einsatzmöglichkeiten
  • Der Nutzen eines virtuellen Kraftwerkes für den Betreiber
  • Neue Möglichkeiten dank Blockchain
  • Praxisbeispiel I: Allgäu Microgrid
  • Praxisbeispiel II: SmartBio
  • Besichtigung der Laborbiogasanlage der THI
Anmeldung, Programm und weitere Infos finden Sie unter: www.carmen-ev.de

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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