Pflanzenölschlepper ist praxistauglich

Das Technologie- und Förderzentrum Straubing informierte kürzlich über die Vorzüge eines Rapsölschleppers.

Bereits zwei Jahre lang nutzt das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) im bayerischen Straubing einen pflanzenöltauglichen Schlepper Fendt 724 Vario erfolgreich für alle anfallenden Feldarbeiten. Die BayWa hat ihn zur Verfügung gestellt und umgerüstet, damit auch Rapsölkraftstoff getankt werden kann. Im Rahmen des Projekts „Monitrak“, das vom bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert wird, testen die Wissenschaftler des TFZ, wie zuverlässig der Schlepper im Feldeinsatz ist und wie sauber er fährt. „Bei den Abgastests zeichnet sich der Pflanzenölschlepper sowohl am Prüfstand als auch bei Messungen im realen Betrieb als besonders emissionsarm aus“, berichtete Johannes Ettl, Biokraftstoffexperte am TFZ.

Rapsölkraftstoff in modernen Landmaschinen sei eine praxisreife und umweltfreundliche Alternative zum Diesel. „Rapsöl ist biologisch schnell abbaubar und unbedenklich für Mensch, Boden und Gewässer“, zählt Ettl die Vorzüge auf. Zudem sei der in einer bayerischen Ölmühle erzeugte Kraftstoff klimafreundlich. Deshalb unterstützt auch das bayerische Wirtschaftsministerium den Kauf neuer pflanzenöltauglicher Traktoren über das Förderprogramm RapsTrak200.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen